12,7 Prozent weniger neu abgeschlossene Berufsausbildungsverträge in NRW

Dienstag, 22. Dezember 2020

12,7 Prozent weniger neu abgeschlossene Berufsausbildungsverträge in NRW

Im Berufsbildungsjahr 2020 (Oktober 2019 bis September 2020) wurden in Nordrhein-Westfalen 103 509 Berufsausbildungsverträge in anerkannten Ausbildungsberufen des dualen Systems neu abgeschlossen.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Berufsbildungsjahr 2020 (Oktober 2019 bis September 2020) wurden in Nordrhein-Westfalen 103 509 Berufsausbildungsverträge in anerkannten Ausbildungsberufen des dualen Systems neu abgeschlossen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 12,7 Prozent weniger als im Berufsbildungsjahr 2019.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Auszubildende mit neu abgeschlossenem Ausbildungsvertrag in Nordrhein-Westfalen
Berufsbildungsjahr*) Auszubildende
*) 1. Oktober bis zum 30. September des darauffolgenden Jahres
2010/11 126 552
2011/12 124 110
2012/13 120 084
2013/14 117 396
2014/15 116 772
2015/16 114 732
2016/17 116 697
2017/18 118 281
2018/19 118 560
2019/20 103 509

Die Zahl der Berufsanfänger sank in allen 30 nordrhein-westfälischen Bezirken der Bundesagentur für Arbeit. Die höchsten Rückgänge bei den Vertragszahlen wurden für die Arbeitsagenturbezirke Mettmann (−21,9 Prozent), Düsseldorf (−21,3 Prozent) und Duisburg (−17,0 Prozent) registriert.

Im größten Ausbildungsbereich Industrie, Handel, Banken, Versicherungen, Gast- und Verkehrsgewerbe (58 968 Verträge) ging die Zahl der Neuabschlüsse gegenüber dem Vorjahr um 15,5 Prozent zurück. Im zweitgrößten Ausbildungsbereich, dem Handwerk (27 831), wurden 9,4 Prozent weniger Berufsausbildungsverträge abgeschlossen. Im Bereich „Freie Berufe” (10 929) lag der Rückgang bei 8,7 Prozent, in der Landwirtschaft (2 370) bei 6,2 Prozent und bei „Sonstigen” (Hauswirtschaft u. A. 309) bei 25,5 Prozent. Lediglich im Bereich des Öffentlichen Dienstes (3 102) erreichte die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge nahezu das Ergebnis des vorigen Berufsbildungsjahres (−0,1 Prozent). (IT.NRW)

(442 / 20) Düsseldorf, den 22. Dezember 2020

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