14 000 Patienten mit Osteoporose-Erkrankungen wurden 2013 in NRW-Krankenhäusern stationär behandelt

Montag, 20. Oktober 2014

14 000 Patienten mit Osteoporose-Erkrankungen wurden 2013 in NRW-Krankenhäusern stationär behandelt

Im Jahr 2013 wurden in den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern 14 000 Patientinnen und Patienten mit einer diagnostizierten Osteoporose-Erkrankung (Knochenschwund) stationär behandelt.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2013 wurden in den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern 14 000 Patientinnen und Patienten mit einer diagnostizierten Osteoporose-Erkrankung (Knochenschwund) stationär behandelt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich des heutigen Welt-Osteoporose-Tages mitteilt, waren das 2,6 Prozent mehr als 2012 (13 700) und 22,4 Prozent mehr als 2006 (11 400). Zwei Drittel (66,7 Prozent) der mit dieser auch als Knochenschwund bezeichneten Krankheit behandelten Patienten waren Frauen.

Osteoporose ist nicht ausschließlich eine Erkrankung älterer Menschen, allerdings werden die Folgen von Osteoporoseerkrankungen meist erst im höheren Alter sichtbar. 84,7 Prozent der Patientinnen und Patienten waren 40 Jahre und älter, gut zwei Drittel (69,7 Prozent) mindestens 60 Jahre alt und knapp ein Drittel (31,7 Prozent) mindestens 80 Jahre alt. Aber auch Kinder und Jugendliche können an dieser Erkrankung leiden: 2013 waren 3,3 Prozent aller Osteoporose-Patienten minderjährig, wobei bei diesen insgesamt 466 Kindern und Jugendlichen überwiegend eine verminderte Heilfähigkeit bei einer erlittenen Fraktur behandelt wurde.

Zu den hier betrachteten Osteoporose-Erkrankungen zählen Osteoporosen mit oder ohne pathologische Frakturen, aber auch Osteomalazien (Knochenerweichungen sowie sonstige Veränderungen der Knochendichte und -struktur. Nicht berücksichtigt wurden in der vorliegenden Auswertung die auf Vitaminmangel zurückzuführenden Knochenanomalien bei Kindern und Jugendlichen (Rachitis). In der Krankenhausdiagnosestatistik werden die vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten nach ihrer Hauptdiagnose einschließlich sog. Stundenfälle ausgewiesen. Als Hauptdiagnose gilt dabei die Diagnose mit dem größten Anteil an der Behandlungsdauer bzw. an der medizinischen Leistung. (IT.NRW)

(296 / 14) Düsseldorf, den 20. Oktober 2014

Link zur vorherigen Pressemitteilung: 295 / 14

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