1,8 Prozent weniger Strafgefangene in NRW

Mittwoch, 30. Oktober 2019

1,8 Prozent weniger Strafgefangene in NRW

Ende März 2019 waren in den nordrhein-westfälischen Justizvollzugsanstalten 12 670 Strafgefangene bzw. Sicherungsverwahrte inhaftiert bzw. wurden verwahrt.

Düsseldorf (IT.NRW). Ende März 2019 waren in den nordrhein-westfälischen Justizvollzugsanstalten 12 670 Strafgefangene bzw. Sicherungsverwahrte inhaftiert bzw. wurden verwahrt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war damit die Zahl der Insassen um 1,8 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor (2018: 12 896 Inhaftierte).

11 548 (91,1 Prozent) der Gefangenen in NRW verbüßten eine Strafe nach allgemeinem Strafrecht und 973 Personen (7,7 Prozent) eine Jugendstrafe. 149 Untergebrachte befanden sich in Sicherungsverwahrung. Mehr als ein Viertel aller verurteilten Inhaftierten (27,0 Prozent) befand sich im offenen Vollzug. Nahezu jede/-r dritte Gefangene und Verwahrte (32,6 Prozent) besaß keine deutsche Staatsangehörigkeit; der Ausländeranteil war damit um 0,6 Prozentpunkte höher als ein Jahr zuvor.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Insassen*) in den NRW-Justizvollzugsanstalten am 31. März 2019
nach der Dauer der Haftstrafe
Dauer der Haftstrafe Männer Frauen insgesamt
*) nach allgemeinem Strafrecht Verurteile
  bis zu 1 Jahr 4 893 469 5 362
  1 bis 2 Jahre 2 038 118 2 156
  3 bis 5 Jahre 2 552 130 2 682
  mehr als 5 Jahre 1 290 58 1 348
Insgesamt 10 773 775 11 548

Der Frauenanteil der 11 548 nach allgemeinem Strafrecht verurteilten Inhaftierten lag mit 6,7 Prozent (775 Frauen) in etwa auf Vorjahresniveau (2018: 6,1 Prozent). In den Jugendstrafanstalten saßen Ende März 43 Frauen ein (Anteil: 4,4 Prozent). Nicht berücksichtigt wurden bei dieser Statistik Personen, die in Untersuchungshaft oder sonstigen Freiheitsentziehungen einsaßen. (IT.NRW)

(287 / 19) Düsseldorf, den 30. Oktober 2019

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