2011 arbeitete jeder Erwerbstätige in NRW im Schnitt 1 368 Stunden

Donnerstag, 19. Dezember 2013

2011 arbeitete jeder Erwerbstätige in NRW im Schnitt 1 368 Stunden

Die durchschnittliche Arbeitsleistung in Nordrhein-Westfalen war im Jahr 2011 mit 1 368 Stunden je Erwerbstätigen um vier Stunden (+0,3 Prozent) höher als 2010.

Düsseldorf (IT.NRW). Die durchschnittliche Arbeitsleistung in Nordrhein-Westfalen war im Jahr 2011 mit 1 368 Stunden je Erwerbstätigen um vier Stunden (+0,3 Prozent) höher als 2010. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, war die Pro-Kopf-Arbeitsleistung in 42 der insgesamt 53 kreisfreien Städte und Kreise des Landes höher als ein Jahr zuvor. Die höchste Stundenzahl erreichten im Jahr 2011 mit 1 437 Stunden die Erwerbstätigen in Düsseldorf, gefolgt von Köln mit 1 408 und Leverkusen mit 1 403 Stunden. Die Kreise Heinsberg (1 315), Wesel (1 317) und Düren (1 328) verzeichneten landesweit die niedrigsten Werte.

Zwischen 2010 und 2011 wiesen der Kreis Siegen-Wittgenstein und der Märkische Kreis die höchsten Steigerungsraten auf (+1,0 Prozent) - die Erwerbstätigen arbeiteten dort durchschnittlich jeweils 13 Stunden mehr als im Vorjahr. Die höchsten Rückgänge verzeichneten der Kreis Unna (-0,7 Prozent bzw. -10 Stunden) und die Stadt Münster (-0,2 Prozent bzw. -3 Stunden).

Im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) leisteten die Erwerbstätigen im Jahr 2011 mit durchschnittlich 1 444 Stunden 1,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Dabei war die Pro-Kopf-Arbeitsleistung in allen kreisfreien Städten und Kreisen des Landes höher als 2010. Der höchste Zuwachs war in Oberhausen mit 2,0 Prozent (+29 Stunden), der geringste in Herne mit 0,1 Prozent (+1 Stunde) zu verzeichnen. Im Dienstleistungsbereich blieb die Zahl der Arbeitsstunden unverändert bei 1 327 Stunden. Die Entwicklung in den Regionen war hier uneinheitlich: Solingen und der Kreis Siegen-Wittgenstein wiesen mit jeweils +0,5 Prozent (+7 Stunden) die höchste Steigerung, der Kreis Unna mit -1,2 Prozent (-16 Stunden) den stärksten Rückgang auf.

Die hier vorgestellten Ergebnisse basieren auf vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder”, dem auch der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen angehört. (IT.NRW)

(319 / 13) Düsseldorf, den 19. Dezember 2013

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