2011 starben in NRW 70 Personen am Down-Syndrom (Trisomie 21)

Mittwoch, 20. März 2013

2011 starben in NRW 70 Personen am Down-Syndrom (Trisomie 21)

2011 starben in Nordrhein-Westfalen 30 Frauen und 40 Männer am Down-Syndrom (Trisomie 21).

Düsseldorf (IT.NRW). 2011 starben in Nordrhein-Westfalen 30 Frauen und 40 Männer am Down-Syndrom (Trisomie 21). Damit war die Gesamtzahl der an Trisomie 21 Gestorbenen um 31,4 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor (2010: 102 Fälle). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tages (21.03.2013) mitteilt, waren 0,04 Prozent aller Todesfälle in NRW durch das Down-Syndrom verursacht. Das Durchschnittsalter der in den Jahren von 2001 bis 2011 am Down-Syndrom verstorbenen Frauen lag bei 46 Jahren, das der Männer bei 47 Jahren. Die älteste in diesem Zeitraum registrierte Person erreichte ein Alter von 79 Jahren.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Von 2001 bis 2011 am Down-Syndrom Verstorbene in Nordrhein-Westfalen
Alter Gestorbene
männlich weiblich
unter 1 42 45
1 – 14 18 7
15 – 19 4 6
20 – 24 4 7
25 – 29 4 5
30 – 34 11 7
35 – 39 10 10
40 – 44 9 14
45 – 49 28 24
50 – 54 66 45
55 – 59 65 65
60 – 64 69 61
65 – 69 40 43
70 – 74 11 8
75 – 79 4 3
Insgesamt 385 350

Die am zweithäufigsten aufgetretenen Chromosomenanomalien waren das Edwards- und das Patau-Syndrom (Trisomie 18 bzw. Trisomie 13) mit insgesamt 13 Sterbefällen im Jahr 2011. Von 2001 bis 2011 verstarben insgesamt 215 Personen an diesen beiden Syndromen; 92,1 Prozent der Verstorbenen waren unter einem Jahr alt. Die durchschnittliche Lebensdauer lag bei neun Tagen.

Bei Trisomien liegen bestimmte Chromosomen im Erbgut dreifach (Trisomie) statt doppelt vor - beim Down-Syndrom handelt es sich um das 21. Chromosom, daher fiel die Wahl des Jahresdatums auch auf den 21. März. (IT.NRW)

(058 / 13) Düsseldorf, den 20. März 2013

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