2012 fielen in NRW 48 Prozent weniger nicht wiederverwertbare Abfälle an als 2002

Donnerstag, 5. Juni 2014

2012 fielen in NRW 48 Prozent weniger nicht wiederverwertbare Abfälle an als 2002

Im Jahr 2012 wurden in Nordrhein-Westfalen etwa 33 Millionen Tonnen an nicht wiederverwertbaren Abfällen an die Natur abgegeben (deponiert, verfüllt oder abgelagert).

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2012 wurden in Nordrhein-Westfalen etwa 33 Millionen Tonnen an nicht wiederverwertbaren Abfällen an die Natur abgegeben (deponiert, verfüllt oder abgelagert). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich des Tages der Umwelt (5. Juni 2014) mitteilt, waren das 48,0 Prozent weniger als im Jahr 2002. Im Bundesdurchschnitt verringerte sich das Abfallaufkommen im genannten Zeitraum um 20,6 Prozent. Von den Flächenländern konnten lediglich Schleswig-Holstein (-85,6 Prozent), Brandenburg (-57,0 Prozent) und das Saarland (-55,1 Prozent) höhere Rückgänge verzeichnen als NRW.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Abgabe von nicht wieder-
verwertbaren Abfällen
an die Natur in NRW
von 2002 bis 2012
Jahr in Millionen
Tonnen
2002 63,5
2003 61,8
2004 59,4
2005 58,1
2006 45,6
2007 46,5
2008 44,2
2009 39,1
2010 37,8
2011 36,5
2012 33,0

Von den 2012 in NRW angefallenen 33 Millionen Tonnen Abfall wurde der größte Teil auf Deponien (43,8 Prozent) entsorgt. Auf den weiteren Plätzen folgten die Verwertung von Bauabfällen nach Aufbereitung (27,5 Prozent), die Verfüllung über- und untertägiger Abbaustätten (21,1 Prozent) und die Ablagerung naturbelassener Stoffe aus dem Bergbau (7,6 Prozent).

Diese und weitere interessante Ergebnisse zur Umweltbeanspruchung in NRW und in anderen Bundesländern sind auf der Internetseite des Arbeitskreises „Umweltökonomische Gesamtrechnungen der Länder” abrufbar. (IT.NRW)

(150 / 14) Düsseldorf, den 05. Juni 2014

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