2012 starben in NRW 0,7 Prozent mehr Menschen infolge von Lungen- und Bronchialkrebs als ein Jahr zuvor

Freitag, 30. Mai 2014

2012 starben in NRW 0,7 Prozent mehr Menschen infolge von Lungen- und Bronchialkrebs als ein Jahr zuvor

2012 starben in Nordrhein-Westfalen insgesamt 11 624 Personen an Lungen- und Bronchialkrebs.

Düsseldorf (IT.NRW). 2012 starben in Nordrhein-Westfalen insgesamt 11 624 Personen an Lungen- und Bronchialkrebs. Das waren 0,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (2011: 11 545). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich des Weltnichtrauchertags (31. Mai 2014) mitteilt, war diese Todesursache mit einem Anteil von 6,0 Prozent an allen Sterbefällen nach chronischen ischämischen Herzkrankheiten (6,1 Prozent) die zweithäufigste Todesursache in NRW. Das durchschnittliche Lebensalter der an Lungen- und Bronchialkrebs Verstorbenen war mit 71 Jahren um sieben Jahre niedriger als das Durchschnittsalter aller Verstorbenen.

Laut dem Deutschen Krebsforschungszentrum ist der Konsum von Tabakwaren der bedeutendste Risikofaktor für Krebserkrankungen. In welchem Maße sich dieser Faktor auf die Anzahl der Sterbefälle auswirkt, lässt sich anhand des der amtlichen Statistik vorliegenden Datenmaterials nicht beziffern.

Tabakwaren werden durch den Gesetzgeber in einem zunehmenden Maße besteuert. Wie die Statistiker in diesem Zusammenhang mitteilen, stiegen seit der Novellierung des Tabaksteuergesetzes im April 2010 die Preise für Zigaretten bis April 2014 um 10,8 Prozent, für Zigarren und Zigarillos um 10,5 Prozent und für Tabak-Feinschnitt um 28,5 Prozent. Weitere jährlich gestaffelte Steuererhöhungen sind bis ins Jahr 2015 bereits gesetzlich angeordnet. (IT.NRW)

(144 / 14) Düsseldorf, den 30. Mai 2014

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