2013 starben in NRW über 7 400 Personen an Nierenerkrankungen

Mittwoch, 11. März 2015

2013 starben in NRW über 7 400 Personen an Nierenerkrankungen

2013 starben in Nordrhein-Westfalen 7 485 Personen an einer Nierenerkrankung; das waren 11,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Düsseldorf (IT.NRW). 2013 starben in Nordrhein-Westfalen 7 485 Personen an einer Nierenerkrankung; das waren 11,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich des Weltnierentages (12. März 2015) mitteilt, waren Nierenerkrankungen damit ursächlich für 3,7 Prozent aller Todesfälle in Nordrhein-Westfalen.

Zu den zum Tode führenden Nierenerkrankungen zählten vorrangig chronische Nierenkrankheiten (26,3 Prozent), Urosepsen (23,3 Prozent) sowie Krebserkrankungen der Niere, des Nierenbeckens oder der Nebenniere (17,5 Prozent). Ein akutes Nierenversagen führte in 17,4 Prozent der Fälle zum Tod.

Obwohl 54,9 Prozent aller an Nierenerkrankungen Verstorbenen Frauen (4 102) waren, verstarben mehr Männer (776) als Frauen (533) an Nierenkrebs. Rauchen, Übergewicht und Bluthochdruck gelten als Risikofaktoren für solche Krebserkrankungen.

Sechs an Nierenerkrankungen verstorbene Personen in Nordrhein-Westfalen waren noch minderjährig; im Schnitt lag das Alter der Verstorbenen bei 82 Jahren (Männer: 80 Jahre, Frauen: 84 Jahre). An Nierenkrebs verstorbene Männer erreichten ein durchschnittliches Sterbealter von 73, Frauen von 76 Jahren.

Wie die Statistiker weiter mitteilen, wurde in Mülheim an der Ruhr mit 62 Fällen auf jeweils 100 000 Einwohner der höchste Anteil der an Nierenerkrankungen Verstorbenen aller kreisfreien Städte und Kreise in NRW verzeichnet. Die Stadt Münster wies mit 28 Fällen je 100 000 Einwohner den niedrigsten Wert auf. Im Landesdurchschnitt verstarben 43 Personen je 100 000 Einwohner an Nierenerkrankungen (2012: 38). (IT.NRW)

(055 / 15) Düsseldorf, den 11. März 2015

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