2014 arbeitete jede(r) Erwerbstätige in NRW im Schnitt 1 331 Stunden

Donnerstag, 11. August 2016

2014 arbeitete jede(r) Erwerbstätige in NRW im Schnitt 1 331 Stunden

Die durchschnittliche Arbeitsleistung in Nordrhein-Westfalen war im Jahr 2014 mit 1 331 Stunden je Erwerbstätigen um neun Stunden (+0,7 Prozent) höher als 2013 (1 322 Stunden).

Düsseldorf (IT.NRW). Die durchschnittliche Arbeitsleistung in Nordrhein-Westfalen war im Jahr 2014 mit 1 331 Stunden je Erwerbstätigen um neun Stunden (+0,7 Prozent) höher als 2013 (1 322 Stunden). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, spiegeln die Ergebnisse für Nordrhein-Westfalen den Bundestrend wider; auch hier war 2014 ein Anstieg der durchschnittlichen Jahresarbeitszeit (um fünf Stunden; +0,3 Prozent) zu verzeichnen.

Im Jahr 2014 wiesen alle 53 kreisfreien Städte und Kreise des Landes eine höhere Pro-Kopf-Arbeitsleistung auf als ein Jahr zuvor: In den Städten Solingen und Bonn (jeweils +0,1 Prozent) war der Zuwachs am geringsten; im Kreis Heinsberg mit 1,4 Prozent am höchsten. Entlang der Rheinschiene ermittelten die Statistiker die höchsten durchschnittlichen Jahresarbeitszeiten: Spitzenreiter blieb Düsseldorf mit einer durchschnittlichen Jahresarbeitsleistung von 1 393 Stunden je Erwerbstätigen, gefolgt von Leverkusen (1 370 Stunden), dem Rhein-Kreis Neuss und Köln (jeweils 1 361 Stunden). Den landesweit niedrigsten Wert ermittelten die Statistiker für den Kreis Wesel mit 1 275 Stunden.

Den Höchstwert bei der jährlichen Arbeitsleistung nahm mit 1 599 Stunden das Baugewerbe ein; der Anstieg gegenüber dem Vorjahr entsprach hier mit 0,7 Prozent dem NRW-Durchschnitt. Im Verarbeitenden Gewerbe stieg die Pro-Kopf-Leistung um 1,1 Prozent auf 1 436 Stunden. Für das gesamte Produzierende Gewerbe (ohne Baugewerbe) ermittelten die Statistiker mit 1 445 Stunden einen Anstieg der jährlichen Arbeitszeit um 1,0 Prozent.

Die hier vorgestellten Ergebnisse basieren auf vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder”, dem auch der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen angehört. (IT.NRW)

(208 / 16) Düsseldorf, den 11. August 2016

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