2014 investierten die NRW-Industriebetriebe 5,4 Prozent weniger in den Umweltschutz als ein Jahr zuvor

Dienstag, 20. September 2016

2014 investierten die NRW-Industriebetriebe 5,4 Prozent weniger in den Umweltschutz als ein Jahr zuvor

Im Jahr 2014 investierten 2 000 Betriebe der nordrhein-westfälischen Industrie (Produzierendes Gewerbe ohne Baugewerbe) eine Milliarde Euro in den Umweltschutz.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2014 investierten 2 000 Betriebe der nordrhein-westfälischen Industrie (Produzierendes Gewerbe ohne Baugewerbe) eine Milliarde Euro in den Umweltschutz. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren das 5,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (2013: 1,06 Mrd. Euro). Die Umweltschutzinvestitionen hatten 2014 einen Anteil von 7,6 Prozent an den Gesamtinvestitionen der Betriebe (13,3 Milliarden Euro).

  • Tabellarische Daten der Grafik
Investitionen der Industriebetriebe*)für den Umweltschutz in Nordrhein–Westfalen
Jahr Abfallwirtschaft Gewässerschutz Luftreinhaltung Klimaschutz sonstige**) insgesamt
in Milliarden Euro
*) Produzierendes Gewerbe ohne Baugewerbe
**) Lärmbekämpfung, Naturschutz und Landschaftspflege sowie Bodensanierung
2009 0,07 0,51 0,19 0,45 0,04 1,25
2010 0,07 0,31 0,13 0,41 0,03 0,95
2011 0,15 0,46 0,21 0,55 0,05 1,42
2012 0,09 0,45 0,17 0,36 0,04 1,11
2013 0,14 0,45 0,17 0,28 0,02 1,06
2014 0,12 0,47 0,13 0,25 0,04 1,00

Der Großteil der Investitionen entfiel 2014 auf Maßnahmen für den Gewässerschutz (46,9 Prozent), den Klimaschutz (24,5 Prozent), die Luftreinhaltung (12,8 Prozent) und auf die Abfallentsorgung (12,3 Prozent). Die restlichen Aufwendungen wurden für Lärmbekämpfung (1,7 Prozent), Bodensanierung (0,5 Prozent) sowie Naturschutz und Landschaftspflege (1,3 Prozent) getätigt.

Zu den Investitionen für den Umweltschutz zählen jene Aufwendungen, die eine Verringerung oder Vermeidung von schädlichen Emissionen in die Umwelt bewirken oder dazu beitragen, den Einsatz von Ressourcen zu reduzieren. (IT.NRW)

(248 / 16) Düsseldorf, den 20. September 2016

Footermap Title