2015 waren 8,6 Prozent der 65- bis 74-Jährigen in NRW erwerbstätig

Freitag, 30. September 2016

2015 waren 8,6 Prozent der 65- bis 74-Jährigen in NRW erwerbstätig

158 000 der über 1,8 Millionen nordrhein-westfälischen Einwohner im Alter von 65 bis 74 Jahren waren im Jahr 2015 erwerbstätig.

Düsseldorf (IT.NRW). 158 000 der über 1,8 Millionen nordrhein-westfälischen Einwohner im Alter von 65 bis 74 Jahren waren im Jahr 2015 erwerbstätig. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anlässlich des Tages der älteren Menschen (1. Oktober 2016) mitteilt, waren das 8,6 Prozent aller Personen dieser Altersgruppe. Die Erwerbstätigenquote der 65- bis 74-Jährigen hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt - im Jahr 2005 hatte diese Quote noch bei 4,3 Prozent gelegen. Bei Männern dieses Alters lag der Anteil der Erwerbstätigen im Jahr 2015 bei 9,8 Prozent, bei Frauen bei 7,2 Prozent.

Der Anteil der selbstständigen 65- bis 74-jährigen Erwerbstätigen war im Jahr 2015 mit 37,1 Prozent mehr als viermal so hoch wie bei Erwerbstätigen im Alter von unter 65 Jahren (9,1 Prozent). Bei den 65- bis 74-jährigen erwerbstätigen Männern war die Selbstständigenquote mit 45,1 Prozent fast doppelt so hoch wie bei den gleichaltrigen erwerbstätigen Frauen, von denen etwa jede vierte (24,7 Prozent) selbstständig tätig war.

Für 40,5 Prozent der älteren Erwerbstätigen war die eigene Erwerbstätigkeit 2015 auch die Quelle ihres überwiegenden Lebensunterhalts. Bezogen auf alle 65- bis 74-Jährigen spielte eine Erwerbstätigkeit als Haupteinkommensquelle aber eine eher untergeordnete Rolle: 82 Prozent dieser Erwerbstätigen leben überwiegend von Rente bzw. Pension, 11,2 Prozent von Einkünften Angehöriger und 3,5 Prozent beziehen ihren Lebensunterhalt hauptsächlich aus aktueller Erwerbstätigkeit.

Wie die Statistiker mitteilen, stammen die vorliegenden Ergebnisse aus dem Mikrozensus. Als Erwerbstätige gelten hier Personen ab 15 Jahren, die im Berichtszeitraum wenigstens eine Stunde für Lohn oder sonstiges Entgelt einer beruflichen Tätigkeit nachgehen bzw. in einem Arbeitsverhältnis stehen (einschl. Soldaten und Soldatinnen sowie unbezahlt mithelfende Familienangehörige), selbstständig ein Gewerbe oder eine Landwirtschaft betreiben oder einen freien Beruf ausüben. (IT.NRW)

(262 / 16) Düsseldorf, den 30. September 2016

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