2015 wurden in NRW-Krankenhäusern 14 336 Patienten mit Osteoporose-Erkrankungen stationär behandelt

Mittwoch, 19. Oktober 2016

2015 wurden in NRW-Krankenhäusern 14 336 Patienten mit Osteoporose-Erkrankungen stationär behandelt

Im Jahr 2015 wurden in den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern 14 336 Patientinnen und Patienten aufgrund einer Osteoporose-Erkrankung (Knochenschwund) stationär behandelt.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2015 wurden in den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern 14 336 Patientinnen und Patienten aufgrund einer Osteoporose-Erkrankung (Knochenschwund) stationär behandelt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anlässlich des Welt-Osteoporose-Tages (20.10.2016) mitteilt, waren das zwar 1,4 Prozent weniger Behandlungsfälle als 2014 (14 543), aber ein Viertel (25,2 Prozent) mehr als 2006 (11 446). In zwei Dritteln (67,5 Prozent) der Fälle wurden Frauen behandelt.

Osteoporose ist nicht ausschließlich eine Erkrankung älterer Menschen, allerdings werden die Folgen von Osteoporose-Erkrankungen meist erst im höheren Alter sichtbar. 86,8 Prozent der Patientinnen und Patienten waren 40 Jahre und älter, mehr als gut zwei Drittel (70,6 Prozent) mindestens 60 Jahre alt und knapp ein Drittel (32,4 Prozent) mindestens 80 Jahre alt. Aber auch Kinder und Jugendliche können an dieser Erkrankung leiden: 2015 waren 3,3 Prozent aller Osteoporose-Patienten minderjährig, wobei bei diesen insgesamt 473 Kindern und Jugendlichen überwiegend eine verminderte Heilfähigkeit bei einer erlittenen Fraktur behandelt wurde.

Zu den hier betrachteten Osteoporose-Erkrankungen zählen Osteoporosen mit oder ohne pathologische Frakturen, aber auch Osteomalazien (Knochenerweichung) sowie sonstige Veränderungen der Knochendichte und -struktur. Nicht berücksichtigt wurden in der vorliegenden Auswertung die auf Vitaminmangel zurückzuführenden Knochenanomalien bei Kindern und Jugendlichen (Rachitis). In der Krankenhausdiagnosestatistik werden die vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten nach ihrer Hauptdiagnose einschließlich sog. Stundenfälle ausgewiesen. Als Hauptdiagnose gilt dabei die Diagnose mit dem größten Anteil an der Behandlungsdauer bzw. an der medizinischen Leistung. (IT.NRW)

(279 / 16) Düsseldorf, den 19. Oktober 2016

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