2015 zogen 70 Prozent mehr Ausländer aus dem Ausland nach NRW als 2014

Montag, 21. März 2016

2015 zogen 70 Prozent mehr Ausländer aus dem Ausland nach NRW als 2014

Nach einer Schätzung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder zogen im Jahr 2015 etwa 462 000 ausländische Personen aus dem Ausland nach Nordrhein-Westfalen.

Düsseldorf (IT.NRW). Nach einer Schätzung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder zogen im Jahr 2015 etwa 462 000 ausländische Personen aus dem Ausland nach Nordrhein-Westfalen. Das waren 194 000 bzw. 70 Prozent mehr als im Jahr 2014. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, ist hierbei aufgrund der Meldepflicht auch die Zahl der Flüchtlinge grundsätzlich berücksichtigt. In der Wanderungsstatistik ist es jedoch nicht möglich, den Status als Flüchtling separat auszuweisen.

Von ihrem bisherigen Wohnort in NRW haben sich 2015 etwa 184 000 ausländische Personen in das Ausland abgemeldet; das waren 18 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (2014: 155 900). Per Saldo sind im vergangenen Jahr 278 000 Nichtdeutsche mehr aus dem Ausland nach NRW gezogen als das Land über die Bundesgrenze verlassen haben. Der Zuzugsüberschuss in der Außenwanderung von Ausländern war damit zweieinhalb Mal so hoch wie im Jahr 2014 (damals: 111 600).

Wie die Statistiker mitteilen, stammen die genannten Daten aus einer erstmals durchgeführten Schnellschätzung, die von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder entwickelt wurde. Da lediglich Eckwerte der Außenwanderung ausländischer Personen in das Schätzverfahren eingeflossen sind, liegen zurzeit keine Ergebnisse unterhalb der Landesebene und auch keine soziodemografischen Untergliederungen der Daten vor. Endgültige Ergebnisse der Wanderungsstatistik 2015 in mannigfaltigen Untergliederungen stehen voraussichtlich im September 2016 zur Verfügung. (IT.NRW)

(068 / 16) Düsseldorf, den 21. März 2016

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