2016 erzielten die NRW-Industriebetriebe 0,5 Prozent weniger Umsatz als ein Jahr zuvor

Dienstag, 28. März 2017

2016 erzielten die NRW-Industriebetriebe 0,5 Prozent weniger Umsatz als ein Jahr zuvor

10 116 nordrhein-westfälische Industriebetriebe erwirtschafteten im Jahr 2016 einen Umsatz von 331,9 Milliarden Euro. Das waren 1,7 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2015.

Düsseldorf (IT. NRW). 10 116 nordrhein-westfälische Industriebetriebe erwirtschafteten im Jahr 2016 einen Umsatz von 331,9 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren das 1,7 Milliarden Euro bzw. 0,5 Prozent weniger als im Jahr 2015. Die Inlandsumsätze sanken dabei um 1,3 Prozent, während bei den Auslandsumsätzen ein Plus von 0,5 Prozent erwirtschaftet wurde. Die Exportquote, also der Anteil des Auslandsgeschäfts am Gesamtumsatz, erhöhte sich im vergangenen Jahr auf 44,1 Prozent (2015: 43,6 Prozent).

Den größten Anteil am Gesamtumsatz hatte 2016 der Maschinenbau mit 45,5 Milliarden Euro (−1,2 Prozent gegenüber 2015), gefolgt von der Chemischen Industrie (42,3 Milliarden Euro; −3,6 Prozent) sowie der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln (35,2 Milliarden Euro; +2,0 Prozent). Es folgten die Metallerzeugung und -bearbeitung (35,0 Milliarden Euro; −6,9 Prozent), der Automobilbau (33,6 Milliarden Euro; +4,0 Prozent) und die Herstellung von Metallerzeugnissen (31,8 Milliarden Euro; +0,7 Prozent).

Die 10 116 in Nordrhein-Westfalen statistisch erfassten Industriebetriebe beschäftigten Ende September 2016 insgesamt 1 215 000 Personen; das waren rund 4 000 Arbeitsplätze (−0,3 Prozent) weniger als ein Jahr zuvor. Nahezu jede/-r sechste Beschäftigte in der Industrie war im Maschinenbau tätig (198 000 Personen; −2,1 Prozent gegenüber 2015). Weitere 177 000 Personen (+1,0 Prozent) waren in der Herstellung von Metallerzeugnissen und 107 000 (−1,7 Prozent) in der Metallerzeugung und -bearbeitung beschäftigt.

Die Angaben beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes und des Bergbaus sowie der Gewinnung von Steinen und Erden mit im Allgemeinen 20 oder mehr tätigen Personen. (IT.NRW)

(077 / 17) Düsseldorf, den 28. März 2017

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