2016 investierten die NRW-Industriebetriebe 8,6 Prozent mehr in den Umweltschutz als ein Jahr zuvor

Montag, 27. August 2018

2016 investierten die NRW-Industriebetriebe 8,6 Prozent mehr in den Umweltschutz als ein Jahr zuvor

Im Jahr 2016 investierten 2 184 nordrhein-westfälische Industriebetriebe (Produzierendes Gewerbe ohne Baugewerbe) 1,17 Milliarden Euro in den Umweltschutz.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2016 investierten 2 184 nordrhein-westfälische Industriebetriebe (Produzierendes Gewerbe ohne Baugewerbe) 1,17 Milliarden Euro in den Umweltschutz. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren das 8,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (2015: 1,08 Milliarden Euro). Die Investitionen für den Umweltschutz hatten 2016 einen Anteil von 8,6 Prozent an den Gesamtinvestitionen der Betriebe (13,62 Milliarden Euro).

  • Tabellarische Daten der Grafik
Investitionen der Industriebetriebe*) für den Umweltschutz in Nordrhein-Westfalen
Jahr Abfallwirtschaft Abwasserwirtschaft1) Luftreinhaltung Klimaschutz sonstige2) insgesamt
in Milliarden Euro
*) Produzierendes Gewerbe ohne Baugewerbe;
1) ab 2016 ohne Schutz der Oberflächengewässer und des Grundwassers;
2) Arten- und Landschaftsschutz, Lärm- und Erschütterungsschutz, Schutz und Sanierung von Boden (ab 2016 auch von Grund und Oberflächenwasser)
2009 0,07 0,51 0,19 0,45 0,04 1,25
2010 0,07 0,31 0,13 0,41 0,03 0,95
2011 0,15 0,46 0,21 0,55 0,05 1,42
2012 0,09 0,45 0,17 0,36 0,04 1,11
2013 0,14 0,45 0,17 0,28 0,02 1,06
2014 0,12 0,47 0,13 0,25 0,04 1,00
2015 0,12 0,40 0,19 0,32 0,05 1,08
2016 0,17 0,43 0,15 0,33 0,08 1,17

Wie die Grafik zeigt, entfiel der Großteil der Investitionen auf Maßnahmen für die Abwasserwirtschaft (37,2 Prozent), den Klimaschutz (28,6 Prozent), die Abfallwirtschaft (14,9 Prozent) und auf die Luftreinhaltung (12,6 Prozent). Die sonstigen Aufwendungen wurden für den Schutz und Sanierung von Boden, Grund und Oberflächenwasser (3,4 Prozent), Arten- und Landschaftsschutz (1,8 Prozent) sowie für den Lärm- und Erschütterungsschutz (1,5 Prozent) getätigt.

Zu den Investitionen für den Umweltschutz zählen jene Aufwendungen, die eine Verringerung oder Vermeidung von schädlichen Emissionen in die Umwelt bewirken oder dazu beitragen, den Einsatz von Ressourcen zu reduzieren. (IT.NRW)

(242 / 18) Düsseldorf, den 27. August 2018

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