2016 wurden knapp 15 000 Patienten wegen Osteoporoseerkrankungen in NRW-Krankenhäusern stationär behandelt

Donnerstag, 19. Oktober 2017

2016 wurden knapp 15 000 Patienten wegen Osteoporoseerkrankungen in NRW-Krankenhäusern stationär behandelt

Im Jahr 2016 wurden in den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern 14 876 Patientinnen und Patienten aufgrund einer Osteoporoseerkrankung stationär behandelt.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2016 wurden in den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern 14 876 Patientinnen und Patienten aufgrund einer Osteoporoseerkrankung stationär behandelt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anlässlich des Welt-Osteoporose-Tages (20.10.2017) mitteilt, waren das 3,8 Prozent mehr Behandlungsfälle als 2015 (14 336) und 30,0 Prozent mehr als 2006 (11 446). Mehr als zwei Drittel (67,9 Prozent) der behandelten Patienten waren Frauen.

Osteoporose ist nicht ausschließlich eine Erkrankung älterer Menschen, aber die Folgen von Osteoporoseerkrankungen werden meist erst im höheren Alter sichtbar. 86,3 Prozent der Patientinnen und Patienten waren 40 Jahre oder älter, gut zwei Drittel (70,8 Prozent) mindestens 60 Jahre alt; etwa ein Drittel (33,6 Prozent) war bereits mindestens 80 Jahre alt. Auch Kinder und Jugendliche können an dieser Erkrankung leiden: 2016 waren 3,7 Prozent aller Osteoporose-Patienten minderjährig, wobei bei den insgesamt 551 behandelten Kindern und Jugendlichen überwiegend eine verminderte Heilfähigkeit bei einer erlittenen Fraktur behandelt wurde.

Zu den hier betrachteten Osteoporoseerkrankungen zählen Osteoporosen mit oder ohne pathologischen Frakturen, aber auch Osteomalazien sowie sonstige Veränderun-gen der Knochendichte und -struktur. Nicht berücksichtigt wurden in der vorliegenden Auswertung die auf Vitaminmangel zurückzuführenden Knochenanomalien bei Kindern und Jugendlichen (Rachitis). Die vorliegenden Daten stammen aus der Krankenhausdiagnosestatistik, in der die vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten nach ihrer Hauptdiagnose einschließlich sog. Stundenfälle ausgewiesen werden. Als Hauptdiagnose gilt dabei die Diagnose mit dem größten Anteil an der Behandlungsdauer bzw. an der medizinischen Leistung. (IT.NRW)

(294 / 17) Düsseldorf, den 19. Oktober 2017

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