2016 wurden in NRW 16,3 Prozent mehr Baugrundstücke verkauft als im Jahr zuvor

Donnerstag, 24. August 2017

2016 wurden in NRW 16,3 Prozent mehr Baugrundstücke verkauft als im Jahr zuvor

Im Jahr 2016 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 5 792 Baulandverkäufe mit einer Gesamtfläche von mehr als sechs Millionen Quadratmetern und einem Gesamtverkaufswert von 681 Millionen Euro getätigt.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2016 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 5 792 Baulandverkäufe mit einer Gesamtfläche von mehr als sechs Millionen Quadratmetern und einem Gesamtverkaufswert von 681 Millionen Euro getätigt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, ergibt sich daraus rein rechnerisch ein durchschnittlicher Kaufwert von 113,37 Euro je Quadratmeter Bauland.

Gegenüber dem Jahr 2015 stieg die Zahl der Baulandverkäufe in Nordrhein-Westfalen um 16,3 Prozent. Die veräußerte Fläche erhöhte sich um 10,5 Prozent und die Kaufsumme um 15,8 Prozent. Der durchschnittliche Kaufwert je Quadratmeter war um 5,25 Euro höher als im Jahr 2015 (damals: 108,12 Euro).

Kaufwerte für Bauland in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2016
Regierungsbezirk Verkaufsfälle Fläche in Quadratmeter Kaufwert in Euro Kaufwert in Euro je Quadratmeter
  Düsseldorf 1 253 1 118 345 184 326 158 164,82
  Köln 1 497 1 280 266 186 232 730 145,46
  Münster 1 000 1 369 363 101 847 531 74,38
  Detmold 986 1 163 870 97 801 151 84,03
  Arnsberg 1 056 1 076 438 110 953 465 103,07
Nordrhein-Westfalen 5 792 6 008 282 681 161 035 113,37

Spitzenreiter bei den durchschnittlichen Kaufwerten pro Quadratmeter der fünf Regierungsbezirk in NRW war Düsseldorf (164,82 Euro) gefolgt von Köln (145,46 Euro). Den niedrigsten Kaufwert verzeichneten die Statistiker für den Regierungsbezirk Münster mit 74,38 Euro pro Quadratmeter.

In die Statistik der Baulandverkäufe fließen nur die von den Grunderwerbsteuerstellen der Finanzämter gemeldeten Daten über durch Kauf erworbene unbebaute Grundstücke von mindestens 100 Quadratmetern Größe ein, soweit die Grundstücke in den Baugebieten der Gemeinden liegen und somit Baulandeigenschaft besitzen. (IT.NRW)

(233 / 17) Düsseldorf, den 24. August 2017

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