2017 bezogen erstmals seit 2011 wieder weniger Menschen in NRW Mindestsicherungsleistungen

Freitag, 28. September 2018

2017 bezogen erstmals seit 2011 wieder weniger Menschen in NRW Mindestsicherungsleistungen

Ende 2017 erhielten rund 2,1 Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen Leistungen der sozialen Mindestsicherung; das waren 11,7 Prozent der Bevölkerung (2016: 12,0 Prozent).

Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2017 erhielten rund 2,1 Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen Leistungen der sozialen Mindestsicherung; das waren 11,7 Prozent der Bevölkerung (2016: 12,0 Prozent). Bei Minderjährigen lag die Quote bei 19,8 Prozent (2016: 20,1 Prozent). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, bezogen 2017 fast 46 000 Personen weniger Mindestsicherungsleistungen als ein Jahr zuvor. Während die Zahl der Regelleistungsempfänger nach dem Asylbewerberleistungsgesetz um 69 000 und die der Personen mit Bezug von Hilfen zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen um 2 000 niedriger war als Ende 2016, erhöhte sich die Zahl der Empfänger von Grundsicherung für Arbeitssuchende um 16 000 und die von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung um 9 000.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Mindestsicherungsquoten*) in Nordrhein-Westfalen
Merkmal 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
*) Anteil der Empfänger/-innen von Mindestsicherungsleistungen an der entsprechenden Bevölkerung
Bevölkerung insgesamt 10,2 % 10,4 % 10,8 % 11,1 % 12,0 % 12,0 % 11,7 %
Minderjährige 15,8 % 16,3 % 17,2 % 18,0 % 19,7 % 20,1 % 19,8 %

(IT.NRW)

(285 / 18) Düsseldorf, den 28. September 2018

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