2017 erhielten in NRW 25 977 Personen Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz

Mittwoch, 15. August 2018

2017 erhielten in NRW 25 977 Personen Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz

2017 erhielten in Nordrhein-Westfalen 25 977 Personen Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG).

Düsseldorf (IT.NRW). 2017 erhielten in Nordrhein-Westfalen 25 977 Personen Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren das 479 Personen (+1,9 Prozent) mehr als ein Jahr zuvor. Das finanzielle Fördervolumen war im vergangenen Jahr mit 96,2 Millionen Euro um 9,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Diese Entwicklung ist auch auf die Erhöhung der Fördersätze mit der im August 2016 durchgeführten Novellierung des AFBG zurückzuführen. 56,5 Millionen Euro (+1,1 Prozent) des Fördervolumens wurden als Darlehen, 39,8 Millionen Euro (+23,5 Prozent) als Zuschüsse bewilligt.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Empfängerinnen und Empfänger von Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz
sowie gewährte Förderungen in Nordrhein-Westfalen
Jahr Empfänger Förderungen in Mill. Euro
Männer Frauen
Anzahl
2007 14 143 5 153 62,87
2008 14 383 5 072 65,82
2009 16 677 5 607 78,93
2010 19 825 6 879 87,83
2011 20 422 7 166 88,04
2012 19 956 6 565 83,65
2013 20 502 6 554 90,04
2014 20 510 6 172 88,88
2015 20 028 5 736 86,36
2016 19 798 5 700 88,04
2017 19 747 6 230 96,23

Wie im Vorjahr nahmen 60,3 Prozent der Empfängerinnen und Empfänger des sog. "Aufstiegs-BAföG" an Teilzeitmaßnahmen teil. Gut drei Viertel der Geförderten waren Männer. Der Frauenanteil war mit 24,0 Prozent um 1,6 Prozentpunkte höher als 2016.

Bei Männern wurden Fortbildungsmaßnahmen zum geprüften Industriemeister Metall (2 258), zum Kraftfahrzeugtechnikermeister (1 389) und zum staatlich geprüften Maschinenbautechniker (1 365) am häufigsten gefördert. Bei den geförderten Frauen standen die Fortbildungen zur Friseurmeisterin (660), zur geprüften Wirtschaftsfachwirtin (512) und zur geprüften Bilanzbuchhalterin (497) an der Spitze. (IT.NRW)

(229 / 18) Düsseldorf, den 15. August 2018

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