2017 starben in NRW 6,7 Prozent weniger Menschen durch Schlaganfälle

Dienstag, 30. Juli 2019

2017 starben in NRW 6,7 Prozent weniger Menschen durch Schlaganfälle

In Nordrhein-Westfalen verstarben im Jahr 2017 insgesamt 10 541 Menschen (4 624 Männer, 5 917 Frauen) an einem Schlaganfall.

Düsseldorf (IT.NRW). In Nordrhein-Westfalen verstarben im Jahr 2017 insgesamt 10 541 Menschen (4 624 Männer, 5 917 Frauen) an einem Schlaganfall. Wie Information und Technik Nordrhein- Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 6,7 Prozent weniger als 2016 (damals: 11 302 Personen). Bei 29,6  Prozent (3 116 Personen) war ein Hirninfarkt, bei weiteren 26,4  Prozent (2 779 Personen) die Folgen einer zerebrovaskulären Krankheit und bei 22,3 Prozent (2 355 Personen) ein nicht näher bezeichneter Schlaganfall Ursache für den Tod.

Schlaganfälle mit Todesfolge treten wesentlich häufiger bei älteren als bei jüngeren Menschen auf: 138 Personen (1,3  Prozent) waren noch keine 50 Jahre alt; nahezu zwei Drittel (6 957 Personen) waren dagegen 80 Jahre oder älter. Das Durchschnittsalter der Verstorbenen lag bei 82,0 Jahren (Männer: 79,1 Frauen: 84,2 Jahre).

  • Tabellarische Daten der Grafik
An Schlaganfall*) Gestorbene in Nordrhein-Westfalen
Jahr Altersgruppe
unter 50 50 - 59 60 - 69 70 - 79 80 - 89 90 oder mehr
*) einschl. Hirninfarkt
2007 272 362 981 2 989 4 863 2 072
2012 190 385 790 2 928 5 461 2 444
2013 175 370 766 2 840 5 569 2 457
2014 151 389 702 2 501 4 885 2 419
2015 163 319 817 2 518 4 722 2 281
2016 154 360 827 2 393 5 002 2 566
2017 138 335 798 2 313 4 705 2 252

Der Anteil der Schlaganfälle mit Todesfolge an allen Verstorbenen hat sich in den letzten 10 Jahren verringert. War die Todesursache Schlaganfall im Jahr 2007 noch für 6,2 Prozent Todesfälle in NRW verantwortlich, waren es im Jahr 2017 nur noch 5,1 Prozent. Seit dem Jahr 2009 verzeichneten die Statistiker - außer 2016 - einen stetigen Rückgang der Schlaganfälle mit Todesfolge. (IT.NRW)

(201 / 19) Düsseldorf, den 30. Juli 2019

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