2017 starben in NRW 89 Menschen an den Folgen der HIV-Krankheit

Freitag, 29. November 2019

2017 starben in NRW 89 Menschen an den Folgen der HIV-Krankheit

2017 starben in Nordrhein-Westfalen 89 Menschen an den Folgen der HIV-Krankheit (Humane Immundefizienz-Viruskrankheit).

Düsseldorf (IT.NRW). 2017 starben in Nordrhein-Westfalen 89 Menschen an den Folgen der HIV-Krankheit (Humane Immundefizienz-Viruskrankheit). Gegenüber dem Jahr 2016 (106 Fälle) verringerte sich die Zahl der AIDS-Toten um 16,0 Prozent. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Welt-AIDS-Tages (01.12.2019) mitteilt, waren etwa drei Viertel (73,7 Prozent) der Verstorbenen Männer. Das durchschnittliche Sterbealter der infolge einer HIV-Krankheit Gestorbenen lag bei 55,8 Jahren (Männer: 56,1; Frauen: 54,2 Jahre). Im Jahr 2008 hatte das durchschnittliche Sterbealter der AIDS-Toten noch bei 49,9 Jahren gelegen. Im Landesmittel starben von jeweils einer Million Einwohnern fünf Personen an den Folgen von AIDS.

  • Tabellarische Daten der Grafik
An den Folgen der HIV-Krankheit*) Verstorbene in Nordrhein-Westfalen
Jahr Altersgruppe
unter 30 30-39 40-49 50-59 60-69 70
oder älter
*) Humane Immundefizienz-Viruskrankheit
2008 4 21 34 29 15 7
2009 9 29 32 30 10 14
2010 3 17 38 27 13 4
2011 7 15 33 45 19 17
2012 6 14 36 33 11 8
2013 1 16 35 37 18 12
2014 1 14 32 39 21 14
2015 3 14 19 28 22 13
2016 5 8 30 35 17 11
2017 1 11 21 25 14 17

Die Statistiker weisen darauf hin, dass es sich bei den genannten Zahlen um eine nachweisbare Untergrenze handelt, da eine HIV-Erkrankung bei der Ausstellung der Todesbescheinigung nicht immer bekannt ist. Die Zuordnung der Todesursachen erfolgt in der vorliegenden Statistik gemäß den Angaben in den ausgestellten Todesbescheinigungen. (IT.NRW)

(321 / 19) Düsseldorf, den 29. November 2019

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