2017 wurden 233 870 Patienten in NRW-Reha-Einrichtungen behandelt

Dienstag, 4. September 2018

2017 wurden 233 870 Patienten in NRW-Reha-Einrichtungen behandelt

Im Jahr 2017 wurden in den 138 nordrhein- westfälischen Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen 233 870 Patientinnen und Patienten stationär behandelt.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2017 wurden in den 138 nordrhein- westfälischen Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen 233 870 Patientinnen und Patienten stationär behandelt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren die Betten dieser Einrichtungen damit zu 87 Prozent ausgelastet. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Patienten belief sich auf vier Wochen (27,9 Tage).

Die Zahl der stationär behandelten Patientinnen und Patienten sank im Vergleich zum Vorjahr um 1 794 Personen (−0,8 Prozent). Die Zahl der Einrichtungen verringerte sich um 1,4 Prozent und die der Betten um 0,8 Prozent auf 20 527. Im Vergleich zum Jahr 2000 stieg die Zahl der Patienten um 2,2 Prozent, während die Zahl der Einrichtungen um 5,5 Prozent und die der Betten um 3,7 Prozent sank.

Die Reha-Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen beschäftigten Ende 2017 insgesamt 1 489 Ärztinnen und Ärzte, das waren zehn Personen oder 0,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor und 305 Personen oder 25,8 Prozent mehr als im Jahr 2000. Die Zahl des Pflegepersonals stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 Prozent auf 4 973 Pflegekräfte; das waren 22,2 Prozent mehr als im Jahr 2000.

Fast die Hälfte (49,2 Prozent) des ärztlichen Personals in Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen waren im Jahr 2017 Frauen; ihr Anteil war damit um 0,6 Prozentpunkte niedriger als 2016 (49,8 Prozent) und um 7,0 Prozentpunkte höher als im Jahr 2000 (42,2 Prozent). Im nichtärztlichen Bereich, zu dem überwiegend Pflegepersonal und im medizinisch-technischen Dienst Tätige gehören, belief sich der Anteil der weiblichen Beschäftigten auf 78,7 Prozent (2016: 78,6 Prozent; 2000: 85,8 Prozent). (IT.NRW)

(254 / 18) Düsseldorf, den 4. September 2018

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