2017 wurden in NRW 9,1 Prozent weniger landwirtschaftliche Grundstücke verkauft

Donnerstag, 26. Juli 2018

2017 wurden in NRW 9,1 Prozent weniger landwirtschaftliche Grundstücke verkauft

2017 wurden in Nordrhein-Westfalen 2 356 landwirtschaftliche Grundstücke mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 3 541 Hektar verkauft.

Düsseldorf (IT.NRW). 2017 wurden in Nordrhein-Westfalen 2 356 landwirtschaftliche Grundstücke mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 3 541 Hektar verkauft. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle mitteilt, war damit die Zahl der Veräußerungsfälle um 9,1 Prozent und die veräußerte Fläche um 2,8 Prozent niedriger als 2016.

Die Kaufsumme war mit 170 Millionen Euro um 5,0 Prozent höher als 2016. Rein rechnerisch ergibt sich ein durchschnittlicher Kaufwert von 48 085 Euro je Hektar bzw. 4,81 Euro je Quadratmeter landwirtschaftlich genutzter Fläche. Zum Vergleich: 2016 hatte der durchschnittliche Kaufwert je Hektar bei 44 531 Euro gelegen. Er war 2017 um 3 554 Euro (+8,0 Prozent) höher als ein Jahr zuvor.

Veräußerung landwirtschaftlich genutzter Flächen*) in NRW im Jahr 2017
Regierungsbezirk veräußerte … Kaufwert
Grundstücke Fläche in Hektar in 1 000 Euro in Euro je Hektar
*) ohne Gebäude und ohne Inventar
Düsseldorf  356  553 36 871 66 720
Köln  770  968 39 904 36 046
Münster  294  616 46 819 76 050
Detmold  499  794 28 237 35 571
Arnsberg  437  610 23 420 38 380
Nordrhein-Westfalen 2 356 3 541 170 251 48 085

In den Regierungsbezirken Düsseldorf (-23,4 Prozent), Arnsberg (-17,4 Prozent) und Köln (-8,4 Prozent) war die Zahl der Veräußerungen im Jahr 2017 niedriger als 2016. In den Regierungsbezirken Münster (+0,7 Prozent) und Detmold (+7,5 Prozent) waren dagegen Zuwächse zu verzeichnen. Die höchsten durchschnittlichen Kaufwerte wurden im Regierungsbezirk Münster mit 76 050 Euro je Hektar, die niedrigsten im Regierungsbezirk Detmold mit 35 571 Euro registriert.

Diese Statistik erfasst alle Verkäufe von landwirtschaftlich genutzten Flächen (ab 0,1 Hektar), von denen angenommen werden kann, dass sie in absehbarer Zeit weiterhin landwirtschaftlich genutzt werden. (IT.NRW)

 

(213 / 18) Düsseldorf, den 26. Juli 2018

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