2018 bezogen in NRW 4,1 Prozent weniger Menschen Mindestsicherungsleistungen als ein Jahr zuvor

Montag, 29. Juli 2019

2018 bezogen in NRW 4,1 Prozent weniger Menschen Mindestsicherungsleistungen als ein Jahr zuvor

Ende 2018 erhielten rund 2,0 Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen Leistungen der sozialen Mindestsicherung; das waren 4,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2018 erhielten rund 2,0 Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen Leistungen der sozialen Mindestsicherung; das waren 4,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war zum Jahresende 2018 jeder Neunte in NRW auf Mindestsicherungsleistungen angewiesen (2018: 11,3 Prozent; 2017: 11,7 Prozent). Die Zahl der Regelleistungsempfänger nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) ist erstmals seit 2011 wieder gesunken (auf rund 1,6 Millionen Menschen; −4,0 Prozent gegenüber 2017). Dagegen setzte sich bei der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung der kontinuierliche Anstieg der letzten Jahre bei der Empfängerzahl fort (auf rund 282 000 Menschen; +2,1 Prozent). Die Zahl der Regeleistungsempfänger nach dem Asylbewerberleistungsgesetz ist 2018 weiter gesunken (auf rund 98 000 Empfänger; −19,6 Prozent). Rund 34 000 Personen bezogen Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen (−6,6 Prozent).

  • Tabellarische Daten der Grafik
Empfänger/-innen von Mindestsicherungsleistungen in NRW
*) außerhalb von Einrichtungen (SGB XII)
**) im Alter und bei Erwerbsminderung (SGB XII)
Merkmal 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018
Gesamtregelleistung nach SGB II 1 503 408 1 518 160 1 550 408 1 575 435 1 604 989 1 653 432 1 669 412 1 602 976
Hilfe zum Lebensunterhalt*)   26 049  28 960  32 390  36 060  38 980  38 154  36 269  33 893
Grundsicherung**)  214 410  231 683  249 668  262 086  267 624  267 133  276 341  282 186
Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz   40 814  44 849  57 366  86 358  224 108  191 316  122 445  98 480

Die höchste Mindestsicherungsquote aller 396 Städte und Gemeinden NRWs ermittelten die Statistiker mit 22,3 Prozent für Gelsenkirchen. Die niedrigste Mindestsicherungsquote wies mit 2,7 Prozent die Gemeinde Schöppingen im Kreis Borken auf. Weitere Ergebnisse zum Thema stehen in der Landesdatenbank für alle Städte und Gemeinden NRWs zur Verfügung (IT.NRW)

(200 / 19) Düsseldorf, den 29. Juli 2019

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