2018 starben in NRW 10 623 Menschen durch Schlaganfälle

Mittwoch, 1. Juli 2020

2018 starben in NRW 10 623 Menschen durch Schlaganfälle

Im Jahr 2018 verstarben in Nordrhein-Westfalen 10 623 Menschen (4 607 Männer, 6 016 Frauen) an einem Schlaganfall.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2018 verstarben in Nordrhein-Westfalen 10 623 Menschen (4 607 Männer, 6 016 Frauen) an einem Schlaganfall. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das zwar 0,8 Prozent mehr als 2017 aber 16,8 Prozent weniger als zehn Jahre zuvor (2008: 12 771 Personen). Bei 30,1 Prozent (3 201 Personen) 2018 an den Folgen eines Schlaganfalls Gestorbenen war ein Hirninfarkt, bei weiteren 25,8 Prozent (2 744 Personen) die Folgen einer zerebrovaskulären Krankheit und bei 21,4 Prozent (2 273 Personen) ein nicht näher bezeichneter Schlaganfall die Ursache für den Tod.

Schlaganfälle mit Todesfolge traten auch 2018 häufiger bei älteren als bei jüngeren Menschen auf: 142 Personen (1,3 Prozent) waren noch keine 50 Jahre alt; nahezu zwei Drittel (7 050 Personen) waren dagegen 80 Jahre oder älter. Das Durchschnittsalter der Verstorbenen lag bei 81,4 Jahren (Männer: 78,6 Frauen: 83,5 Jahre).

  • Tabellarische Daten der Grafik
Durch Schlaganfall Gestorbene in Nordrhein-Westfalen
Jahr insgesamt davon im Alter von … Jahren
unter 50 50 - 59 60 - 69 70 - 79 80 - 90 90 oder mehr
2008 12 771 257 390 1 022 3 057 5 817 2 228
2009 12 994 250 379 1 049 3 137 6 117 2 062
2010 12 605 254 370 863 2 968 5 948 2 202
2011 12 367 201 404 842 2 975 5 629 2 316
2012 12 198 190 385 790 2 928 5 461 2 444
2013 12 177 175 370 766 2 840 5 569 2 457
2014 11 047 151 389 702 2 501 4 885 2 419
2015 10 820 163 319 817 2 518 4 722 2 281
2016 11 302 154 360 827 2 393 5 002 2 566
2017 10 541 138 335 798 2 313 4 705 2 252
2018 10 623 142 315 841 2 275 4 751 2 299

Der Anteil der Schlaganfälle mit Todesfolge an allen Verstorbenen hat sich in den letzten zehn Jahren verringert. Im Jahr 2008 war die Todesursache Schlaganfall noch für 6,7  Prozent der Todesfälle in NRW verantwortlich; im Jahr 2018 lag der Anteil dagegen bei 5,0 Prozent. (IT.NRW)

(192 / 20) Düsseldorf, den 1. Juli 2020

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