2018 wurden 5,4 Prozent weniger Jugendliche aus NRW aufgrund akuter Alkoholvergiftung stationär behandelt als im Jahr zuvor

Mittwoch, 2. September 2020

2018 wurden 5,4 Prozent weniger Jugendliche aus NRW aufgrund akuter Alkoholvergiftung stationär behandelt als im Jahr zuvor

Im Jahr 2018 wurden 4 658 junge Menschen aus Nordrhein-Westfalen im Alter von zehn bis einschließlich 19 Jahren wegen alkoholbedingter Verhaltensstörungen (psychische und Verhaltensstörungen durch akute Alkoholintoxikation) stationär im Krankenhaus behandelt.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2018 wurden 4 658 junge Menschen aus Nordrhein-Westfalen im Alter von zehn bis einschließlich 19 Jahren wegen alkoholbedingter Verhaltensstörungen (psychische und Verhaltensstörungen durch akute Alkoholintoxikation) stationär im Krankenhaus behandelt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 5,4 Prozent weniger Behandlungsfälle als 2017 (damals: 4 924 Fälle).

Der Rückgang der alkoholbedingten Behandlungsfälle fiel bei Mädchen und jungen Frauen stärker aus als bei deren männlichen Altersgenossen: Die Zahl der stationären Behandlungen von weiblichen Jugendlichen verringerte sich um 6,5 Prozent, die der männlichen Jugendlichen um 4,6 Prozent. Von den insgesamt 4 658 Fällen entfielen 2 042 Behandlungen auf weibliche Jugendliche, was einem Anteil von 43,8 Prozent entspricht (2017: 44,3 Prozent).

Bei Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren verzeichneten die Statistiker einen Anstieg der Zahl alkoholbedingter Behandlungen: 2018 wurden 638 Patientinnen und Patienten zwischen zehn und 14 Jahren wegen einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus aufgenommen. Das waren 70 Fälle oder 12,3 Prozent mehr als 2017 (damals: 568 Behandlungsfälle).

Der Anteil der aufgrund einer akuten Alkoholvergiftung stationär behandelten zehn bis 19-jährigen Patienten an der gleichaltrigen Bevölkerung lag 2018 Im Landesdurchschnitt mit 0,27 Prozent nahezu auf Vorjahresniveau. Regional betrachtet gab es die höchsten Anteile 2018 für Patienten aus den Kreisen Soest mit 0,56 Prozent und Euskirchen mit 0,52 Prozent sowie der Stadt Hamm mit 0,44 Prozent. Die niedrigsten Quoten ermittelten die Statistiker für Köln (0,14 Prozent), gefolgt von Mülheim an der Ruhr (0,15 Prozent) sowie dem Kreis Minden-Lübbecke und der Stadt Hagen (jeweils 0,18 Prozent). (IT.NRW)

(275 / 20) Düsseldorf, den 2. September 2020

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