2019 starben in NRW 11 469 Menschen an Lungen- und Bronchialkrebs

Freitag, 28. Mai 2021

2019 starben in NRW 11 469 Menschen an Lungen- und Bronchialkrebs

Im Jahr 2019 starben in Nordrhein-Westfalen 11 469 Personen an Lungen- und Bronchialkrebs; das waren 1,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (2018: 11 668 Personen).

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2019 starben in Nordrhein-Westfalen 11 469 Personen an Lungen- und Bronchialkrebs; das waren 1,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (2018: 11 668 Personen). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Weltnichtrauchertages (31. Mai 2021) mitteilt, war diese Todesursache mit einem Anteil von 5,6 Prozent an allen Sterbefällen die zweithäufigste Todesursache unter den Einzeldiagnosen im Land. Das Durchschnittsalter der an Lungen- und Bronchialkrebs Verstorbenen war mit 72 Jahren um etwa sieben Jahre niedriger als das aller Verstorbenen. Bei Frauen lag das Sterbealter mit 71 Jahren um zehn Jahre und bei Männern mit 72 Jahren um vier Jahre unter dem aller verstorbenen Frauen bzw. Männer.

  • Tabellarische Daten der Grafik
An den Folgen von bösartigen Neubildungen der Bronchien und Lunge*) Gestorbene in NRW
– Anteile an allen Verstorbenen in Prozent –
Jahr Männer Frauen
2009 8,2 % 3,6 %
2010 8,2 % 3,7 %
2011 8,5 % 3,9 %
2012 8,2 % 4,0 %
2013 7,9 % 4,0 %
2014 8,2 % 4,3 %
2015 7,2 % 4,1 %
2016 7,7 % 4,4 %
2017 7,2 % 4,2 %
2018 7,0 % 4,2 %
2019 6,9 % 4,3 %
*) Diagnose C-34 gemäß der internationalen statistischen Klassifikation von Krankheiten (ICD)

Die Anteile der infolge von Lungen- und Bronchialkrebs Verstorbenen an allen Todesfällen entwickelten sich in den letzten zehn Jahren bei Männern und Frauen unterschiedlich: Während dieser Anteil bei Männern von 8,2 Prozent im Jahr 2009 auf 6,9 Prozent im Jahr 2019 zurückging, war bei Frauen im gleichen Zeitraum ein Anstieg von 3,6 auf 4,3 Prozent zu verzeichnen.

Laut dem Deutschen Krebsforschungszentrum ist der Konsum von Tabakwaren der bedeutendste Risikofaktor für Krebserkrankungen. In welchem Maße sich dieser Faktor auf die Anzahl der Sterbefälle auswirkt, lässt sich anhand des vorliegenden Datenmaterials der amtlichen Statistik nicht beziffern. (IT.NRW)

(190 / 21) Düsseldorf, den 28. Mai 2021

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