2019 starben in NRW 4,5 Prozent weniger Menschen an den Folgen einer Atemwegserkrankung als ein Jahr zuvor

Montag, 21. Dezember 2020

2019 starben in NRW 4,5 Prozent weniger Menschen an den Folgen einer Atemwegserkrankung als ein Jahr zuvor

Im Jahr 2019 starben in Nordrhein-Westfalen 26 946 Menschen an den Folgen einer Atemwegserkrankung (inkl. Lungen-, Bronchial- und Luftröhrenkrebs).

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2019 starben in Nordrhein-Westfalen 26 946 Menschen an den Folgen einer Atemwegserkrankung (inkl. Lungen-, Bronchial- und Luftröhrenkrebs). Mehr als die Hälfte davon waren Männer (56,3 Prozent). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt aufgrund von Auswertungen der ausgestellten Todesbescheinigungen mitteilt, verringerte sich die Zahl der Todesfälle dieser Krankheitsgruppe gegenüber dem Vorjahr (28 222 Personen) um 4,5 Prozent. Der Anteil der an Atemwegserkrankungen Verstorbenen an allen Sterbefällen lag im vergangenen Jahr bei 13,1 Prozent und war damit um 0,3 Prozentpunkte niedriger als 2018 (damals: 13,4 Prozent) und um 0,9 Prozentpunkte niedriger als zehn Jahre zuvor (2009: 14,0 Prozent).

  • Tabellarische Daten der Grafik
Todesfälle durch Atemwedgserkrankungen*) in NRW 2019
Todesursache Gestorbene Anteil**)
*) inkl. Tumore der Atemwege – **) an allen an Atemwegserkrankungen Gestorbenen
Atemwegserkrankungen (inkl. Lungenkrebs) 26 946 100,0 %
  darunter
    Chronische Erkrankungen der unteren Atemwege (inkl. COPD) 8 625 32,0 %
    Grippe 335 1,2 %
    Lungenentzündung 3 911 14,5 %
    Lungen-, Bronchial- und Luftröhrenkrebs 11 472 42,6 %
    Sonstige Atemwegserkrankungen 2 603 9,7 %

Das Spektrum der Krankheitsbilder unter den Atemwegserkrankungen ist groß: Die meisten dieser Todesfälle waren im Jahr 2019 durch Lungen-, Bronchial- und Luftröhrenkrebs (11 472 Verstorbene) verursacht. 8 625 Personen verstarben aufgrund chronischer Erkrankungen der unteren Atemwege; 7 452 und damit die meisten dieser Todesfälle gingen auf die chronische obstruktive Lungenkrankheit (COPD) zurück. Bei 3 911 Personen wurde eine Lungenentzündung als todesursächlich ausgewiesen, 335 Menschen verstarben an Grippe.

Das durchschnittliche Sterbealter der infolge einer Atemwegserkrankung Gestorbenen lag 2019 bei 76,6 Jahren (Männer: 75,9 Jahre; Frauen: 77,5 Jahre); es war damit um 2,2 Jahre niedriger als das durchschnittliche Sterbealter aller Gestorbenen. (IT.NRW)

(439 / 20) Düsseldorf, den 21. Dezember 2020

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