2019 starben in NRW 73 Menschen an den Folgen der HIV-Krankheit

Montag, 30. November 2020

2019 starben in NRW 73 Menschen an den Folgen der HIV-Krankheit

2019 starben in Nordrhein-Westfalen 73 Menschen an den Folgen der HIV-Krankheit (Humane Immundefizienz-Viruskrankheit).

Düsseldorf (IT.NRW). 2019 starben in Nordrhein-Westfalen 73 Menschen an den Folgen der HIV-Krankheit (Humane Immundefizienz-Viruskrankheit); nahezu neun von zehn Verstorbenen (87,7 Prozent) waren Männer. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Welt-AIDS- Tages (1. Dezember 2020) mitteilt, war die Zahl der AIDS-Toten um 8,8 Prozent niedriger als im Jahr 2018 (damals: 80 Personen) und um 41,1 Prozent niedriger als zehn Jahre zuvor (2009: 124 Personen).

  • Tabellarische Daten der Grafik
An den Folgen der HIV-Krankheit Verstorbene in Nordrhein-Westfalen
Jahr Gestorbene durchschnittliches Sterbealter
2009 124 49,5
2010 102 49,6
2011 136 52,2
2012 108 50,1
2013 119 52,7
2014 121 53,7
2015 99 54,3
2016 106 53,7
2017 89 55,8
2018 80 54,1
2019 73 59,9

Das durchschnittliche Sterbealter der infolge einer HIV-Krankheit Gestorbenen lag 2019 bei 59,9 Jahren (Männer: 61,2; Frauen: 50,6 Jahre). Im Jahr 2009 hatte das durchschnittliche Sterbealter der AIDS-Toten noch bei 49,5 (Männer: 50,3; Frauen: 48,8) Jahren gelegen. Im Landesmittel starben 2019 von jeweils einer Million Einwohnern des Landes vier Personen an den Folgen der HIV-Krankheit.

Die Statistiker weisen darauf hin, dass es sich bei den genannten Zahlen um eine nachweisbare Untergrenze handelt, da eine HIV-Erkrankung bei der Ausstellung der Todesbescheinigung nicht immer bekannt ist. (IT.NRW)

(401 / 20) Düsseldorf, den 30. November 2020

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