2019 wurden in NRW in 135 Reha-Einrichtungen 235 441 Patienten behandelt

Dienstag, 29. Dezember 2020

2019 wurden in NRW in 135 Reha-Einrichtungen 235 441 Patienten behandelt

Im Jahr 2019 wurden in den 135 nordrhein-westfälischen Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen 235 441 Patientinnen und Patienten stationär behandelt.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2019 wurden in den 135 nordrhein-westfälischen Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen 235 441 Patientinnen und Patienten stationär behandelt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren die Betten dieser Einrichtungen damit zu 88,8 Prozent ausgelastet. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Patienten belief sich auf vier Wochen (27,9 Tage).

Die Zahl der stationär behandelten Patientinnen und Patienten sank im Vergleich zum Vorjahr um 2 125 Personen (−0,9 Prozent). Die Zahl der Einrichtungen blieb unverändert und die der Betten verringerte sich um 0,6 Prozent auf 20 272. Im Vergleich zum Jahr 2009 verringerte sich die Zahl der Patienten um 2,1 Prozent, während die Zahl der Einrichtungen um 2,2 Prozent und die der Betten um 2,4 Prozent niedriger war als zehn Jahre zuvor.

Die Reha-Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen beschäftigten Ende 2019 insgesamt 1 456 hauptamtliche Ärztinnen und Ärzte, das waren 35 Personen oder 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr und 226 oder 18,4 Prozent mehr als im Jahr 2009. Die Zahl des Pflegepersonals verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 Prozent (auf 4 774) – das waren aber 4,6 Prozent mehr Pflegekräfte als zehn Jahre zuvor.

Fast die Hälfte (47,9 Prozent) des ärztlichen Personals in Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen im Jahr 2019 waren Frauen; ihr Anteil war zwar um 0,7 Prozentpunkte niedriger als 2018 (48,6 Prozent) aber um 0,9 Prozentpunkte höher als vor zehn Jahren (47,0 Prozent). Im nichtärztlichen Bereich, zu dem überwiegend Pflegepersonal und im medizinisch-technischen Dienst Tätige gehören, belief sich der Anteil der weiblichen Beschäftigten – wie im Vorjahr – auf 78,5 Prozent (2009: 77,2 Prozent). (IT.NRW)

(450 / 20) Düsseldorf, den 29. Dezember 2020

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