2019 wurden in NRW Glas und Glaswaren im Wert von 1,8 Milliarden Euro hergestellt

Mittwoch, 21. Oktober 2020

2019 wurden in NRW Glas und Glaswaren im Wert von 1,8 Milliarden Euro hergestellt

Im Jahr 2019 wurden in Nordrhein-Westfalen in 79 Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes Glas und Glaswaren im Wert von 1,8 Milliarden Euro hergestellt.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2019 wurden in Nordrhein-Westfalen in 79 Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes Glas und Glaswaren im Wert von 1,8 Milliarden Euro hergestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt weiter mitteilt, sank damit der Absatzwert gegenüber dem Vorjahr um 2,4 Prozent. Gegenüber dem Jahr 2014 erhöhte sich der Absatzwert um 5,5 Prozent. Fast ein Drittel des Produktionswertes (30,4 Prozent) wurde in Betrieben des Regierungsbezirkes Köln erzielt.

Den wertmäßig größten Anteil hatte mit 1,1 Milliarden Euro (−4,4 Prozent gegenüber 2018) die Herstellung von Flachglas (z. B. Fensterscheiben). Im Jahr 2019 betrug der Absatzwert für Hohlglas (z. B. Haushaltskonservengläser, Flaschen, Trinkgläser, Vasen und Geschirr aus Glas, usw.) 311 Millionen Euro (+0,7 Prozent). Die Produktion von Glasfasern (einschl. Glaswolle) und Waren daraus (ohne Gewebe) hatte einen Wert von 191 Millionen Euro (−4,2 Prozent). Des Weiteren wurde im Jahr 2019 sonstiges Glas (z. B. Bruchglas, Glasabfälle und nicht bearbeitetes Glas) mit einem Absatzwert von 154 Millionen Euro (+11,1 Prozent) hergestellt.

Bundesweit wurden 2019 Glas und Glaswaren im Wert von 9,0 Milliarden Euro (−1,8 Prozent gegenüber 2018) produziert; der Anteil der in Nordrhein-Westfalen hergestellten Glas und Glaswaren am Gesamtwert betrug 20,0 Prozent.

Im zweiten Vierteljahr 2020 wurden in 76 nordrhein-westfälischen Betrieben Glas und Glaswaren im Wert von 373 Millionen Euro hergestellt (−19,5 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum). Im ersten Quartal 2020 konnten noch Glas und Glaswaren mit einem Absatzwert von 442 Millionen Euro (−2,3 Prozent) produziert werden.

Die Angaben beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten. (IT.NRW)

(338 / 20) Düsseldorf, den 21. Oktober 2020

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