2020 produzierte die NRW-Industrie Würzen und Soßen im Wert von 770 Millionen Euro

Freitag, 15. Oktober 2021

2020 produzierte die NRW-Industrie Würzen und Soßen im Wert von 770 Millionen Euro

Im Jahr 2020 wurden in Nordrhein-Westfalen in 29 Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes Würzen und Soßen (Speiseessig; Soßen, zusammengesetzte Würzmittel; Senfmehl und Senf) im Wert von 770 Millionen Euro hergestellt.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2020 wurden in Nordrhein-Westfalen in 29 Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes Würzen und Soßen (Speiseessig; Soßen, zusammengesetzte Würzmittel; Senfmehl und Senf) im Wert von 770 Millionen Euro hergestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, war der Produktionswert damit um 5,4 Prozent höher als 2019 und um 2,7 Prozent höher als im Jahr 2015.

2020 stellten u. a. zehn nordrhein-westfälische Betriebe 41 500 Tonnen (−8,0 Prozent gegenüber 2019) Mayonnaisen und andere emulgierte Soßen im Wert von 117,1 Millionen Euro (+1,5 Prozent) her. Fünf Betriebe produzierten 38 800 Tonnen (−11,8 Prozent) Senf (einschl. zubereitendem Senfmehl) im Wert von 90,8 Millionen Euro (−3,9 Prozent). 12 Betriebe stellten Würzsoßen und Würzmittel (z. B. Soßenpulver, Soßenansätze sowie Salat- und Würzsoßen) mit einem Absatzwert von 440 Millionen Euro (+9,3 Prozent) her. Weitere sieben Betriebe produzierten 11 600 Tonnen (−18,9 Prozent) Tomatenketchup und -soßen im Wert von 11,4 Millionen Euro (−17,9 Prozent).

Bundesweit wurden im vergangenen Jahr Würzen und Soßen im Wert von 3,4 Milliarden Euro (+1,9 Prozent) produziert; 22,7 Prozent des Produktionswertes entfielen auf nordrhein-westfälische Betriebe.

Im ersten Halbjahr 2021 wurden in Nordrhein-Westfalen in 28 Betrieben Würzen und Soßen mit einem Absatzwert von 392 Millionen Euro hergestellt. Das waren 4,7 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2019 erhöhte sich der Absatzwert um 8,2 Prozent.

Die Angaben beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten. Weitere Ergebnisse finden Sie in der Landesdatenbank unter der Adresse https://url.nrw/produktionserhebung. (IT.NRW)

(402 / 21) Düsseldorf, den 15. Oktober 2021

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