2020 starben in NRW 1 803 Menschen an einer chronischen Nierenerkrankung

Donnerstag, 10. März 2022

2020 starben in NRW 1 803 Menschen an einer chronischen Nierenerkrankung

Im Jahr 2020 starben in Nordrhein-Westfalen weitere 1 118 Personen an einer Krebserkrankung der Niere oder des Nierenbeckens.

Düsseldorf (IT.NRW). 2020 starben in Nordrhein-Westfalen 1 803 Personen an einer chronischen Nierenerkrankung. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich des Weltnierentages (10. März 2022) mitteilt, waren das 138 Todesfälle weniger (−7,1 Prozent) als im Vorjahr (2019: 1 941 Gestorbene). An Krebserkrankungen der Niere oder des Nierenbeckens starben im Jahr 2020 in Nordrhein-Westfalen mit 1 118 Personen 51 Menschen mehr (+4,8 Prozent) als im Vorjahr (2019: 1 067 Gestorbene).

  • Tabellarische Daten der Grafik
Gestorbene an ausgewählten Nierenerkrankungen in NRW
Erkrankung Todesfälle
2019 2020
chronische Nierenerkrankung 1 941 1 803
Krebserkrankungen der Niere
  oder des Nierenbeckens
1 067 1 118
hypertensive Nierenerkrankheit 942 1 061
akutes Nierenversagen 742 731

Bei 1 061 Sterbefällen waren im Jahr 2020 hypertensive, also den erhöhten Blutdruck betreffende, Nierenkrankheiten die Todesursache. Damit starben 119 Menschen mehr (+12,6 Prozent) an diesen Erkrankungen als im Vorjahr (2019: 942 Verstorbene). Akutes Nierenversagen war bei 731 Todesfällen im Jahr 2020 die Todesursache. Im Jahr 2019 waren es mit 742 Sterbefällen elf Gestorbene mehr.

Die Zuordnung der Todesursachen in der Todesursachenstatistik basiert auf den Angaben der den Tod bescheinigenden Ärztinnen und Ärzte in den ausgestellten Todesbescheinigungen. Die oben genannten Gruppierungen wurden aus folgenden ICD-Codes (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme) gebildet: chronische Nierenkrankheit: N18, Krebserkrankungen der Niere oder des Nierenbeckens:C64, C65, D41.1, hypertensive Nierenkrankheit: I12.0, I12.9, I13.1, akutes Nierenversagen: N17. (IT.NRW)

(82 / 22) Düsseldorf, den 10. März 2022

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