2020 starben in NRW 80 Menschen an den Folgen einer HIV-Infektion

Montag, 29. November 2021

2020 starben in NRW 80 Menschen an den Folgen einer HIV-Infektion

Im Jahr 2020 starben in Nordrhein-Westfalen mit 80 Menschen zwar 7 mehr als 2019 an den Folgen einer HIV-Infektion, aber das waren 22 weniger als im Jahr 2010.

Düsseldorf (IT.NRW). 2020 starben in Nordrhein-Westfalen 80 Menschen an den Folgen einer HIV-Infektion (Humanes Immundefizienz-Virus); etwa acht von zehn Verstorbenen (82,5 Prozent) waren Männer. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Welt-AIDS-Tages (1. Dezember 2021) mitteilt, hat sich die Zahl der HIV-bezogenen Sterbefälle um 9,6 Prozent (+7 Personen) gegenüber dem Jahr 2019 erhöht, sie war aber um 21,6 Prozent (−22 Personen) niedriger als 2010 (damals: 102 Personen).

  • Tabellarische Daten der Grafik
An den Folgen einer HIV-Infektion Gestorbene in Nordrhein-Westfalen
Jahr Gestorbene
2010 102
2011 136
2012 108
2013 119
2014 121
2015 99
2016 106
2017 89
2018 80
2019 73
2020 80

Das durchschnittliche Sterbealter der infolge einer HIV-Infektion Gestorbenen lag 2020 bei 59,1 Jahren (Männer: 60,5; Frauen: 52,3 Jahre). Im Jahr 2010 hatte das durchschnittliche Sterbealter der AIDS-Toten noch bei 49,6 (Männer: 50,4; Frauen: 44,5) Jahren gelegen. Im Landesmittel starben 2020 von jeweils einer Million Einwohnern des Landes vier Personen an den Folgen der HIV-Infektion.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Durchschnittsalter der an den Folgen einer HIV-Infektion Gestorbenen in Nordrhein-Westfalen
Jahr Alter in Jahren
2010 49,6
2011 52,2
2012 50,1
2013 52,7
2014 53,7
2015 54,3
2016 53,7
2017 55,8
2018 54,1
2019 59,9
2020 59,1

Die Statistiker weisen darauf hin, dass es sich bei den genannten Zahlen um eine nachweisbare Untergrenze handelt, da eine HIV-Infektion bei der Ausstellung der Todesbescheinigung nicht immer bekannt ist. (IT.NRW)

462 / 21) Düsseldorf, den 29. November 2021

Link zur vorherigen Pressemitteilung: 461 / 21

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