2021 produzierte die NRW-Industrie 175 000 Tonnen Fertiggerichte

Dienstag, 12. Juli 2022

2021 produzierte die NRW-Industrie 175 000 Tonnen Fertiggerichte

Die Produktionsmenge war in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2021 um 2,5 Prozent höher als 2020, der Absatzwert stieg gegenüber dem Vorjahr um 4,2 Prozent.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2021 stellten 36 nordrhein-westfälische Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes 174 600 Tonnen Fertiggerichte (nicht zum unmittelbaren Verzehr vorgesehen) im Wert von 841 Millionen Euro her. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Produktionsmenge damit um 4 300 Tonnen (+2,5 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Der Absatzwert stieg gegenüber dem Jahr 2020 um 34 Millionen Euro (+4,2 Prozent). Gegenüber 2019 blieb die Produktionsmenge nahezu unverändert verändert (−0,2 Prozent), während sich der Absatzwert um 19 Millionen Euro (−2,2 Prozent) verringerte. Der durchschnittliche Absatzwert lag im Jahr 2021 bei 4,81 Euro je Kilogramm (2020: 4,74 Euro).

2021 stellten u. a. 15 nordrhein-westfälische Betriebe 49 600 Tonnen (+5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr) Fertiggerichte auf der Grundlage von Fleisch (z. B. Gulasch, Kohlrouladen, Geflügel-Snacks) im Wert von 375 Millionen Euro (+3,9 Prozent) her. Sechs Betriebe produzierten 10 200 Tonnen (+15,7 Prozent) Fertiggerichte auf der Grundlage von Fisch (z. B. Fisch-Nuggets, Forellenfrikassee, Kabeljaumenüs) mit einem Absatzwert von 107 Millionen Euro (+18,8 Prozent). Außerdem wurden in neun Betrieben Fertiggerichte auf der Grundlage von Gemüse (z. B. Bauern- und Gemüseeintöpfe) im Wert von 70 Millionen Euro (+6,9 Prozent) hergestellt. Zehn Betriebe produzierten 38 200 Tonnen (−2,3 Prozent) andere Fertiggerichte (z. B. Pizza, Käsefondues, belegte Baguettes) mit einem Absatzwert von 165 Millionen Euro (+1,3 Prozent). Weitere zwölf Betriebe stellten Teigwaren und Teigwarengerichte, (z. B. Ravioli, Spaghettifertiggerichte, Nudelsalate) im Wert von 123 Millionen Euro (−2,9 Prozent) her.

Bundesweit wurden im vergangenen Jahr 1,5  Millionen Tonnen Fertiggerichte (+2,7 Prozent gegenüber 2020) im Wert von 4,2 Milliarden Euro (−2,4 Prozent) produziert; 20,2 Prozent des Produktionswertes entfielen auf nordrhein-westfälische Betriebe.

Im ersten Quartal 2022 wurden in Nordrhein-Westfalen nach vorläufigen Ergebnissen in 32 Betrieben 43 000 Tonnen Fertiggerichte (−3,2 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum) mit einem Absatzwert von 230 Millionen Euro (+10,9 Prozent) produziert.

Die Angaben beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten. Weitere Ergebnisse finden Sie in der Landesdatenbank.

IT.NRW als Statistisches Landesamt erhebt und veröffentlicht zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein- Westfalen für mehr als 300 Landesdatenbank unterStatistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für eine informierte demokratische Gesellschaft leisten. Nur auf Basis aussagekräftiger statistischer Daten können Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft getroffen werden. (IT.NRW)

(297 / 22) Düsseldorf, den 12. Juli 2022

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