2021 wurden in NRW 8,3 Prozent weniger Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude fertiggestellt als 2020

Freitag, 10. Juni 2022

2021 wurden in NRW 8,3 Prozent weniger Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude fertiggestellt als 2020

Der Rauminhalt der Nichtwohngebäude ist um 4,3 Prozent auf 32,9 Millionen Kubikmeter gestiegen.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2021 wurden in Nordrhein-Westfalen 2 768 neue Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude fertiggestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 251 Fertigstellungen (−8,3 Prozent) weniger als ein Jahr zuvor. Gleichzeitig stieg jedoch der Rauminhalt dieser neuen sogenannten Nichtwohngebäude um 4,3 Prozent auf 32,9 Millionen Kubikmeter.

Rund 30 Prozent der 2021 fertiggestellten Gebäude in Nordrhein-Westfalen waren Handels- und Lagergebäude (846; −14,0 Prozent). In 601 Fällen handelte es sich um landwirtschaftliche Betriebsgebäude (−4,5 Prozent). Außerdem wurden 297 Büro- und Verwaltungsgebäude (−10,5 Prozent) und 269 Fabrik- und Werkstattgebäude (−21,3 Prozent) fertiggestellt. Bei den übrigen 755 Gebäuden wurde ein Anstieg von 3,1 Prozent verzeichnet (+23 Gebäude).

Der Rauminhalt aller 2 768 neuen sogenannten Nichtwohngebäude stieg gegenüber 2020 um 4,3 Prozent auf 32,9 Millionen Kubikmeter. Über die Hälfte des neuen umbauten Raumes entfiel mit 17,7 Millionen Kubikmetern auf Handels- und Lagergebäude (+7,5 Prozent). Auch bei den Büro- und Verwaltungsgebäuden stieg der Rauminhalt um 26,4 Prozent auf 3,7 Millionen Kubikmeter. Bei den Fabrik- und Werkstattgebäuden wurde eine negative Entwicklung verzeichnet (3,2 Millionen Kubikmeter; −21,9 Prozent). Auch bei den landwirtschaftlichen Betriebsgebäuden gab es einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr (3,2 Millionen Kubikmeter; −5,3 Prozent). Bei den übrigen Gebäuden wurde ein Anstieg von 9,1 Prozent auf rund 5 Millionen Kubikmeter gemeldet.

IT.NRW als Statistisches Landesamt erhebt und veröffentlicht zuverlässige und objek-tive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für eine informierte demokratische Gesellschaft leisten. Nur auf Basis aussagekräftiger statistischer Daten können Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft getroffen werden. (IT.NRW)

(241 / 22) Düsseldorf, den 10. Juni 2022

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