Landesbetrieb IT.NRW
IT-Dienstleister und Statistik
Donnerstag, 2. Juli 2026

250 Jahre Vereinigte Staaten von Amerika: 13.630 in NRW lebende US-Staatsbürger können feiern

  • In Düsseldorf (2.215), Köln (1.955) und Bonn (990) lebten Ende 2025 die meisten US-amerikanischen Staatsangehörigen.
  • Zuwanderung: Mehr als die Hälfte sind Amerikaner/innen – gut ein Drittel sind deutsche Rückkehrer/innen
  • Auswanderung: Fast zu gleichen Teilen Deutsche und US-Amerikaner/innen
USA
Bevölkerung
Wanderungen

Düsseldorf (IT.NRW). Am 4. Juli 2026 jährt sich die Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika zum 250. Mal. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, hatten laut Ausländerzentralregister am 31.12.2025 insgesamt 13.630 Menschen mit US-amerikanischer Staatsangehörigkeit ihren Wohnsitz in NRW. 

Regionale Schwerpunkte in den Großstädten entlang der Rheinschiene

Die regionale Verteilung der in NRW lebenden Personen mit US-amerikanischer Staatsangehörigkeit konzentrierte sich entlang der Rheinschiene. Die meisten lebten in der Landeshauptstadt Düsseldorf (2.215), gefolgt von Köln (1.955) und Bonn (990). 

Der Frauenanteil bei den US-amerikanischen Staatsangehörigen lag in NRW bei 48,3 %. In den kreisfreien Städten mit den meisten US-Staatsbürgerinnen und -bürgern lag ihr Anteil in Düsseldorf bei 48,5 %, in Köln bei 46,0 % und in Bonn bei 50,5 %. Den landesweit höchsten Frauenanteil wiesen der Kreis Warendorf mit 63,2 % und der Rheinisch-Bergische Kreis mit 61,0 % auf. Weit unter dem Landesdurchschnitt lag er dagegen in Bottrop mit 28,6 %, gefolgt vom Kreis Wesel und Solingen mit jeweils 35,7 %.  

Ein- und Auswanderungen auf Kreisebene

Im Jahr 2025 zogen laut Wanderungsstatistik 3.154 Personen aus den USA nach NRW. Davon waren gut die Hälfte (54,4 %) US-Amerikaner/innen und ein Drittel (34,3%) Deutsche. Die Top drei Ziele bei den amerikanischen Zuwanderern waren Bonn mit 268, Köln mit 233 und Düsseldorf mit 158 Zugezogenen. Unter den deutschen Zuwanderern lagen Köln (109), Düsseldorf (94) und der Rhein-Sieg-Kreis (64) vorn.

Nordrhein-westfälische Auswanderer, die 2025 in die USA gezogen sind, waren fast zu gleichen Teilen Deutsche (43,1 %) und US-Amerikaner/-innen (41,2 %). Aus Düsseldorf (138), Köln (122) und dem Rhein-Sieg-Kreis (72) wanderten die meisten Deutschen aus. Unter den US-amerikanischen Auswanderern, lebten die meisten zuvor in Bonn (226), Düsseldorf (203) und Köln (116). 

Ein Grund für die hohen Wanderungsergebnisse für die kreisfreie Stadt Bonn und den angrenzenden Rhein-Sieg-Kreis ist, dass in der Stadt Bonn viele internationale Organisationen­­ ­­– wie die Vereinten Nationen mit mehr als 20 Einrichtungen – angesiedelt sind. 

Hinweise zur Statistik

Die Ergebnisse zu den in NRW lebenden US-Amerikaner/-innen basieren auf einer Auswertung des Ausländerzentralregisters (AZR). Das AZR ist das bundesweit geführte Register über ausländische Staatsangehörige, die sich mindestens drei Monate in Deutschland aufhalten. Stichtag der Auswertung ist der 31.12.2025.

Die Wanderungsstatistik umfasst alle Zu- und Fortzüge über die Gemeindegrenzen mit Verlegung der Haupt- oder alleinigen Wohnung im Berichtszeitraum. Die Daten zu den Wanderungen basieren auf den An- und Abmeldungen, die von den Einwohnermeldeämtern nach den melderechtlichen Regelungen erfasst und den Statistischen Ämtern der Länder übermittelt werden.

Ab dem Berichtsjahr 2025 wird in der Wanderungsstatistik zur statistischen Geheimhaltung die Cell-Key-Methode eingesetzt, um Rückschlüsse auf Einzelangaben von Personen zu verhindern. Einige Fallzahlen werden daher gegenüber ihrem Originalwert leicht verändert ausgewiesen. Dies hat zur Folge, dass sich die ausgewiesenen Einzelwerte in der Tabelle nicht notwendigerweise zu den ausgewiesenen Summen addieren. Dieses Vorgehen sichert neben dem Schutz von Einzelangaben eine hohe Datenqualität. Mehr zur Methode finden Sie auf unserer Statistikseite.

Über IT.NRW

Der Landesbetrieb IT.NRW ist der zentrale IT-Dienstleister und das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen. Wir begleiten die Digitalisierung der Landesverwaltung und stellen objektive Daten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Erstellung von mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage ist dank der zuverlässigen Meldungen von Befragten möglich. Sie leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Aussagekräftige statistische Daten dienen als Grundlage für politische, wirtschaftliche und soziale Entscheidungen. (IT.NRW)

Ergebnisse zu US-Amerikaner/-innen für kreisfreie Städte und Kreise finden Sie in der Landesdatenbank NRW.

(187 / 26) Düsseldorf, den 2. Juli 2026

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