4,4 Prozent mehr Schafe in NRW

Mittwoch, 16. Februar 2022

4,4 Prozent mehr Schafe in NRW

Anfang November 2021 gab es in Nordrhein-Westfalen 1 150 Betriebe mit Schafhaltung, in denen 132 500 Schafe gehalten wurden. Das waren 5 600 mehr Schafe als ein Jahr zuvor.

Düsseldorf (IT.NRW). Am 3. November 2021 wurden in den nordrhein-westfälischen Betrieben mit Schafhaltung rund 132 500 Schafe gehalten. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand von Ergebnissen der repräsentativen Viehbestandserhebung mitteilt, waren das 5 600 bzw. 4,4 Prozent mehr Schafe als Anfang November 2020.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Schafe in Nordrhein-Westfalen
Jahr
––––––––
jeweils am
3. November
Schafe
2013 130 200
2014 133 200
2015 136 300
2016 133 500
2017 138 900
2018 139 700
2019 137 000
2020 126 900
2021 132 500

Mit 94 900 Tieren hatten auch im Jahr 2021 weibliche Schafe zur Zucht den größten Anteil (71,6 Prozent) am gesamten Schafbestand in Nordrhein-Westfalen. Unterschieden wird hier zwischen Milchschafen (2 400) und anderen Mutterschafen (92 500). Die Haltung von Milchschafen war in NRW mit einem Anteil von 1,8 Prozent am Gesamtbestand von vergleichsweise geringerer Bedeutung. Mit 32 400 Tieren waren 24,5 Prozent aller Schafe Lämmer und Jungschafe (unter einem Jahr alt). Die Zahl der Schafböcke lag bei 3 000 Tieren.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Betriebe mit Schafhaltung in Nordrhein-Westfalen
Jahr
––––––––
jeweils am
3. November
Betriebe mit Schafhaltungen
2013 1 170
2014 1 099
2015 1 144
2016 1 120
2017 1 160
2018 1 150
2019 1 100
2020 1 010
2021 1 150

Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe mit mindestens 20 Schafen belief sich Anfang November 2021 auf 1 150. Nach Rückgängen in den beiden Vorjahren (2019: 1 100; 2020: 1 010) lag die Zahl der Schafhaltungen damit wieder auf dem Niveau der Jahre von 2013 bis 2018.

IT.NRW als Statistisches Landesamt erhebt und veröffentlicht zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für eine informierte demokratische Gesellschaft leisten. Nur auf Basis aussagekräftiger statistischer Daten können Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft getroffen werden. (IT.NRW)

(49 / 22) Düsseldorf, den 16. Februar 2022

Weitere Ergebnisse in der Landesdatenbank NRW

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