7 835 Studierende in NRW erhielten 2018 ein Deutschlandstipendium

Mittwoch, 17. April 2019

7 835 Studierende in NRW erhielten 2018 ein Deutschlandstipendium

Im Jahr 2018 erhielten in Nordrhein-Westfalen 7 835 Studierende ein Deutschlandstipendium nach dem Stipendiumprogramm-Gesetz.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2018 erhielten in Nordrhein-Westfalen 7 835 Studierende ein Deutschlandstipendium nach dem Stipendiumprogramm-Gesetz. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 4,6 Prozent mehr Studierende als ein Jahr zuvor (2017: 7 488 Studierende). Besonders an den Universitäten waren deutlich mehr Stipendiaten eingeschrieben als noch im Jahr zuvor. Die Zahl der Mittelempfänger stieg hier um 6,5 Prozent auf 4 707 Studierende. Mit 60,1 Prozent bilden die Universitätsstudierenden den größten Anteil unter den Stipendiaten. Weitere 2 811  Mittelempfänger besuchten eine Fachhochschule, das waren 1,2 Prozent mehr als 2017. An den Theologischen Hochschulen und den Kunsthochschulen erhielten insgesamt 317 Studierende entsprechende Leistungen, das waren 8,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

Wie die Statistiker weiter mitteilen, erhielten die Hochschulen im Jahr 2018 von 1 817  privaten Mittelgebern insgesamt 8,31 Millionen Euro; 2017 waren es 1 882  private Förderer mit 8,25 Millionen Euro gewesen.

Von den 74 nordrhein-westfälischen Hochschulen nahmen 54 an diesem Förderprogramm teil. Die vier Verwaltungsfachhochschulen des Landes NRW wurden hier nicht berücksichtigt, da sie von der Teilnahme am Deutschlandstipendium ausgeschlossen sind.

Das Deutschlandstipendium wurde im Jahr 2011 zur Unterstützung von Studierenden und Studienanfängern eingeführt, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt. Das einkommensunabhängige Fördergeld in Höhe von monatlich 300 Euro wird je zur Hälfte mit öffentlichen Mitteln vom Bund und von privaten Förderern getragen. Die Hochschulen sind dafür zuständig, die privaten Mittel einzuwerben. (IT.NRW)

(091 / 19) Düsseldorf, den 17. April 2019

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