7,9 Millionen Personen in Nordrhein-Westfalen leben überwiegend von eigenem Erwerbseinkommen

Donnerstag, 11. Juli 2019

7,9 Millionen Personen in Nordrhein-Westfalen leben überwiegend von eigenem Erwerbseinkommen

Im Jahr 2018 bestritten 7,9 Millionen Menschen in NRW ihren Lebensunterhalt überwiegend aus eigener Erwerbstätigkeit.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2018 bestritten 7,9 Millionen Menschen in NRW ihren Lebensunterhalt überwiegend aus eigener Erwerbstätigkeit. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand jetzt vorliegender Ergebnisse des Mikrozensus mitteilt, entspricht dies einem Anteil von 44,6 Prozent der insgesamt 17,7 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner in privaten Haushalten.

4,5 Millionen Personen (25,6 Prozent) lebten überwiegend von Einkünften Angehöriger, also von Eltern, Partnern oder sonstigen Angehörigen. Für 3,7 Millionen Menschen (20,8 Prozent) der nordrhein-westfälischen Bevölkerung stellten Renten oder Pensionen die Haupteinkommensquelle dar. Der Anteil der Personen, die den eigenen Lebensunterhalt überwiegend aus öffentlichen Leistungen bestreiten musste, lag im Jahr 2018 mit 1,45 Millionen Personen bei 8,2 Prozent.

Während im Jahr 2018 die Hälfte der männlichen Bevölkerung (50,1 Prozent) ihren Lebensunterhalt überwiegend aus eigener Erwerbstätigkeit bezog, lag der Anteil der weiblichen Bevölkerung bei 39,3 Prozent. Gleichzeitig lebten 30,4 Prozent der weiblichen Bevölkerung und 20,7 der männlichen Bevölkerung überwiegend von Einkünften Angehöriger.

Den höchsten Anteil, der überwiegend von eigener Erwerbstätigkeit Lebenden hatte Münster (50,5 Prozent), den niedrigsten Gelsenkirchen (36,4 Prozent). Im Kreis Steinfurt lag dagegen der Anteil der Personen, die ihren Lebensunterhalt überwiegend von den Einnahmen Angehöriger bestritten mit 30,2 Prozent am höchsten. Am kleinsten war dieser Anteil mit 21,3 Prozent in Krefeld.

Wie die Statistiker mitteilen, beziehen sich die genannten Prozentanteile immer auf die entsprechende Gesamtbevölkerung jeden Alters.

Seit 2017 werden im Mikrozensus bei Personen, die in Gemeinschaftsunterkünften leben, nur noch wenige soziodemografische Grunddaten erhoben, daher ist diese Personengruppe in den Ergebnissen nicht berücksichtigt. (IT.NRW)

(182 / 19) Düsseldorf, den 11. Juli 2019

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