93,1 Prozent der NRW-Haushalte nutzen 2022 einen Flachbildfernseher – 4,4 Prozent hatten noch Röhrengeräte

Freitag, 18. November 2022

93,1 Prozent der NRW-Haushalte nutzen 2022 einen Flachbildfernseher – 4,4 Prozent hatten noch Röhrengeräte

Vor 15 Jahren hatten 9,1 Prozent der Haushalte im Land einen Flachbildfernseher und 87,8 Prozent einen Röhrenfernseher.

Düsseldorf (IT.NRW). In den vergangenen 15 Jahren haben fast alle nordrhein-westfälischen Privathaushalte ihren Fernseher mit Röhrentechnik durch einen Flachbildfernseher ersetzt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Welttags des Fernsehens (21. November 2022) mitteilt, hatten im Jahr 2007 noch 87,8 Prozent der Haushalte ein TV-Gerät mit Röhrentechnik besessen. 9,1 Prozent der Haushalte hatten damals bereits einen Flachbildfernseher in ihren Wohnzimmern stehen. Im Jahr 2011 nannten erstmals mehr Haushalte einen Flachbildfernseher (53,4 Prozent) als einen Fernseher mit Röhrenbildschirm (45,0 Prozent) ihr eigen. Anfang 2022 waren nur noch 4,4 Prozent der Haushalte mit Röhrenfernsehgeräten ausgestattet; 93,1 Prozent hatten einen Flachbildfernseher. Darüber hinaus besaßen 64,0 Prozent der Haushalte ein sogenanntes smartes TV-Gerät.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Ausstattung privater Haushalte*) in Nordrhein-Westfalen mit TV-Geräten
TV-Geräte Anteile in Prozent
2007 2009 2010 2011 2012 2014 2015 2016 2017 2019 2020 2021 2022
insgesamt 96,9 97,6 97,7 98,4 98,1 99,1 98,8 99,0 99,0 98,0 97,4 97,6 97,5
Fernseher (Röhrengeräte) 87,8 70,0 57,7 45,0 35,6 20,1 15,5 12,9 10,3 7,7 5,7 4,7 4,4
Flachbildfernseher 9,1 27,6 40,0 53,4 62,5 79,0 83,3 86,1 88,7 90,2 91,7 92,9 93,1
*) Ergebnisse der "Laufenden Wirtschaftsrechnungen"; in den Jahren 2008, 2013 und 2018 fand diese Erhebung nicht statt

Auch bei der Art des Fernsehempfangs gab es in den letzten Jahren Veränderungen: Die meisten Privathaushalte empfingen Anfang 2022 die Fernsehsignale über Satellitenempfangsgeräte (44,3 Prozent) oder Kabelanschluss (40,7 Prozent). Fernsehen über das Internet (IPTV) oder einen Pay-TV Receiver nutzen jeweils knapp ein Viertel (24,2 Prozent) der NRW-Haushalte. 2012 hatte noch etwa ein Drittel (33,8 Prozent) der Haushalte einen Antennenanschluss (einschl. DVB-T); 2022 war dies nur noch etwa jeder zehnte Haushalt (10,4 Prozent).

  • Tabellarische Daten der Grafik
Ausstattung privater Haushalte*) in Nordrhein-Westfalen mit TV-Zugangstechnik
TV-Zugangstechnik Anteile in Prozent
2007 2009 2010 2011 2012 2014 2015 2016 2017 2019 2020 2021 2022
Satellitenempfangsgerät 38,3 40,0 42,5 45,0 46,2 47,4 47,6 48,2 48,3 46,1 44,9 45,2 44,3
Kabelanschluss 50,5 45,1 53,8 41,6 40,4 40,7 43,3 43,0 42,4 40,8 41,3 41,6 40,7
Antennenanschluss/DVB-T-Geräte 17,0 22,2 29,8 33,1 33,8 24,5 23,0 23,0 21,3 14,2 14,2 10,8 10,4
Pay-TV-Receiver 5,2 6,7 5,4 7,4 7,6 20,1 20,3 20,3 21,8 22,6 23,3 23,7 24,2
TV über DSL/Internet (IPTV)                   18,1 21,4 22,2 24,1
*) Ergebnisse der "Laufenden Wirtschaftsrechnungen"; in den Jahren 2008, 2013 und 2018 fand diese Erhebung nicht statt; Mehrfachausstattungen sind möglich

Die Ergebnisse stammen aus der Statistik der „Laufenden Wirtschaftsrechnungen”, bei der im Jahr 2022 die Angaben von 1 602 Haushalten (ohne Haushalte von Selbstständigen und Landwirten) auf 8,1 Millionen nordrhein-westfälischen Haushalte hochgerechnet wurden. Alle fünf Jahre findet mit einem umfangreicheren Fragenprogramm und einer größeren Stichprobe die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) statt. In diesen Jahren wird die Statistik der „Laufenden Wirtschaftsrechnungen” nicht erhoben.

IT.NRW als Statistisches Landesamt erhebt und veröffentlicht zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für eine informierte demokratische Gesellschaft leisten. Nur auf Basis aussagekräftiger statistischer Daten können Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft getroffen werden. (IT.NRW)

(463 / 22) Düsseldorf, den 18. November 2022

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