Anteil erneuerbarer Energieträger am Primärenergieverbrauch in NRW auf 5,4 Prozent gestiegen

Freitag, 5. März 2021

Anteil erneuerbarer Energieträger am Primärenergieverbrauch in NRW auf 5,4 Prozent gestiegen

Im Jahr 2018 lag der Primärenergieverbrauch in Nordrhein-Westfalen bei 3 729 Petajoule (das entspricht 1 036 Milliarden Kilowattstunden) und war damit um 6,3 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2018 lag der Primärenergieverbrauch in Nordrhein-Westfalen bei 3 729 Petajoule (das entspricht 1 036 Milliarden Kilowattstunden) und war damit um 6,3 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sank im gleichen Zeitraum der Verbrauch aus erneuerbaren Energieträgern (Wind- und Wasserkraft, Solarenergie, Biomasse, Klär- und Deponiegas u. a.) um 0,7 Prozent auf 201 Petajoule (55,8 Milliarden Kilowattstunden).

  • Tabellarische Daten der Grafik
Primärenergieverbrauch in Nordrhein-Westfalen von 1990 bis 2018
Jahr Primärenergieverbrauch (in Petajoule) Anteil erneuerbarer Energien in Prozent
1990 3 967,5 0,4
1991 4 086,6 0,4
1992 4 080,7 0,4
1993 4 029,6 0,4
1994 4 011,1 0,5
1995 4 091,8 0,5
1996 4 185,6 0,5
1997 4 096,5 0,6
1998 4 054,1 0,7
1999 3 901,7 0,9
2000 3 954,7 0,9
2001 3 963,5 1,2
2002 4 126,7 1,2
2003 4 365,7 1,1
2004 4 050,4 2,0
2005 4 027,9 2,7
2006 4 084,6 3,4
2007 4 278,9 3,5
2008 4 173,6 3,6
2009 4 203,0 3,7
2010 4 412,5 3,7
2011 4 253,3 3,8
2012 4 199,3 4,3
2013 4 194,4 4,3
2014 4 278,3 4,1
2015 4 241,2 4,5
2016 4 036,5 4,8
2017 3 963,3 5,1
2018 3 728,8 5,4

Wie die Grafik zeigt, hat sich der Anteil erneuerbarer Energien am Primärenergieverbrauch in Nordrhein-Westfalen im Vergleich zum Vorjahr auf rund 5,4 Prozent erhöht. Maßgeblichen Anteil an den erneuerbaren Energieträgern haben nach wie vor Biomasse (−5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) und Windkraft (+8,6 Prozent). Von 2008 bis 2018 stieg vor allem der Energieverbrauch aus Solarenergie (+402,5 Prozent), Umweltwärme/Geothermie (+244,3 Prozent) und Windkraft (+145,3 Prozent).

Der Primärenergieverbrauch setzt sich aus dem Energieaufkommen im Land, den Bezügen und Lieferungen über die Landesgrenzen sowie Bestandsveränderungen zusammen. Hierbei werden Primär- (z. B. Steinkohle) und Sekundärenergieträger (beispielsweise Strom, Fernwärme) als auch erneuerbare Energieträger wie z. B. Wasserkraft berücksichtigt. (IT.NRW)

(75 / 20) Düsseldorf, den 5. März 2021

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