Arthrosen des Hüft- und Kniegelenkes waren 2017 die häufigsten Diagnosen für stationäre Behandlungen in Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen

Montag, 15. Oktober 2018

Arthrosen des Hüft- und Kniegelenkes waren 2017 die häufigsten Diagnosen für stationäre Behandlungen in Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen

Im Jahr 2017 wurden in den nordrhein-westfälischen Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen mit mehr als 100 Betten 209 494 Patientinnen und Patienten stationär behandelt.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2017 wurden in den nordrhein-westfälischen Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen mit mehr als 100 Betten 209 494 Patientinnen und Patienten stationär behandelt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 1 393 Behandlungsfälle mehr als 2016 (+0,7 Prozent). Der häufigste Anlass für eine stationäre Behandlung in diesen Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen waren Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes mit 67 070 Fällen (32,0 Prozent), gefolgt von Krankheiten des Kreislaufsystems mit 42 236 Fällen (20,2 Prozent) und Psychischen und Verhaltensstörungen mit 25 939 Fällen (12,4 Prozent).

Aus nordrhein-westfälischen Vorsorge und Rehaeinrichtungen (mit über 100 Betten)
im Jahr 2017 entlassene Patienten
Rang ICD*) Hauptdiagnose insgesamt männlich weiblich
1 M16 Arthrose des Hüftgelenkes  17 579 6 509 11 070
2 M17 Arthrose des Kniegelenkes  17 292 6 381 10 911
3 I63 Hirninfarkt 15 098 8 368 6 730
    sonstige Diagnosen 159 525 78 575 80 950
    Insgesamt 209 494 99 833 109 661

Die zu den Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes gehörenden Arthrosen des Hüftgelenks waren mit 17 579 Fällen die häufigste Hauptdiagnose, gefolgt von Arthrosen des Kniegelenks mit 17 292 Fällen und Hirninfarkt mit 15 098 Fällen.

Das Durchschnittsalter der in Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen behandelten Patienten lag bei 63,3 Jahren. In 45,8 Prozent aller Fälle waren die Patienten 65 Jahre oder älter. Die meisten Patienten waren 40- bis 64 Jahre (47,7 Prozent) alt. (IT.NRW)

(296 / 18) Düsseldorf, den 15. Oktober 2018

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