Arthrosen des Hüft- und Kniegelenkes waren 2018 die häufigsten Diagnosen für stationäre Behandlungen in Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen

Freitag, 12. Juni 2020

Arthrosen des Hüft- und Kniegelenkes waren 2018 die häufigsten Diagnosen für stationäre Behandlungen in Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen

Im Jahr 2018 wurden in den nordrhein-westfälischen Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen mit mehr als 100 Betten 214 731 Patientinnen und Patienten stationär behandelt.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2018 wurden in den nordrhein-westfälischen Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen mit mehr als 100 Betten 214 731 Patientinnen und Patienten stationär behandelt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 5 237 Behandlungsfälle mehr als 2017 (+2,5 Prozent). Der häufigste Anlass für eine stationäre Behandlung in diesen Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen waren Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes mit 67 651 Fällen (31,5 Prozent), gefolgt von Krankheiten des Kreislaufsystems mit 41 449 Fällen (19,3 Prozent) und Psychischen und Verhaltensstörungen mit 27 797 Fällen (12,9 Prozent).

Aus nordrhein-westfälischen Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen
(mit über 100 Betten) im Jahr 2018 entlassene Patienten
Rang ICD*) Hauptdiagnose insgesamt männlich weiblich
*) Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheits­probleme (ICD-10)
1 M16 Arthrose des Hüftgelenkes 17 461 6 702 10 759
2 M17 Arthrose des Kniegelenkes 17 178 6 355 10 823
3 I 63 Hirninfarkt 16 468 9 562 6 906
    sonstige Diagnosen 163 624 79 672 83 952
    Insgesamt 214 731 102 291 112 440

Die zu den Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes gehörenden Arthrosen des Hüftgelenks waren mit 17 461 Fällen die häufigste Hauptdiagnose, gefolgt von Arthrosen des Kniegelenks mit 17 178 Fällen und Hirninfarkt mit 16 468 Fällen.

Das Durchschnittsalter der in Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen behandelten Patienten lag bei 62,5 Jahren. In 44,6 Prozent aller Fälle waren die Patienten 65 Jahre oder älter. Die meisten Patienten waren 40- bis 64 Jahre (47,6 Prozent) alt. (IT.NRW)

(158 / 20) Düsseldorf, den 12. Juni 2020

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