Auch 2016 machten in NRW wieder mehr Mädchen Abitur als Jungen

Mittwoch, 26. April 2017

Auch 2016 machten in NRW wieder mehr Mädchen Abitur als Jungen

Im Sommer 2016 lag an den allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen der Mädchenanteil an allen Abgängen mit Hochschulreife bei 55,0 Prozent.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Sommer 2016 lag an den allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen der Mädchenanteil an allen Abgängen mit Hochschulreife bei 55,0 Prozent. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anlässlich des Girls‘ Day (27. April 2017) mitteilt, waren damit Mädchen - wie auch im Vorjahr (Sommer 2015: 54,8 Prozent) - beim Abitur überrepräsentiert. Bei den Schulabgängern mit und ohne Hauptschulabschluss waren dagegen Jungen mit Anteilen von 59,5 bzw. 59,7 Prozent (Vorjahr: beide 58,5 Prozent) häufiger vertreten als Mädchen. Unter den Absolventen mit Fachhochschulreife (i. d. R. nur schulischer Teil) hatten Mädchen einen Anteil von 47,0 Prozent (2015: 49,0 Prozent).

Schulabgänge von allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen
Art des Abschlusses Sommer 2015 Sommer 2016
insgesamt weiblich männlich insgesamt weiblich männlich
Anzahl in Prozent Anzahl in Prozent
1) i. d. R. nur schulischer Teil
ohne Hauptschulabschluss 11 054 41,5 58,5 10 805 40,3 59,7
Hauptschulabschluss 30 638 41,5 58,5 29 768 40,5 59,5
Fachoberschulreife 78 935 48,3 51,7 75 991 48,5 51,5
Fachhochschulreife1) 6 590 49,0 51 6 929 47,0 53,0
Hochschulreife 79 889 54,8 45,2 79 560 55,0 45,0
Insgesamt 207 106 49,5 50,5 203 053 49,4 50,6

Im Sommer 2016 verließen insgesamt 203 053 Schülerinnen und Schüler die allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen. Auch im vergangenen Jahr beendeten wieder weniger Mädchen (100 265; 49,4 Prozent) als Jungen (102 788; 50,6 Prozent) die Schule. (IT.NRW)

(102 / 17) Düsseldorf, den 26. April 2017

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