Bei 7,2 Prozent aller im April 2021 in NRW Gestorbenen war COVID-19 die Todesursache

Montag, 4. April 2022

Bei 7,2 Prozent aller im April 2021 in NRW Gestorbenen war COVID-19 die Todesursache

Im April 2021 starben in NRW mit 1 158 etwa 10,6 Prozent mehr Menschen an COVID-19 als einen Monat zuvor. Weitere 268 Personen starben laut Todesbescheinigung mit COVID-19 als Begleiterkrankung.

Düsseldorf (IT.NRW). Im April 2021 starben in Nordrhein-Westfalen 1 158 Menschen an COVID-19. Bislang liegen allerdings erst für 91,1 Prozent aller für April 2021 gemeldeten Sterbefälle die vorläufigen Ergebnisse der Todesursachenstatistik für NRW vor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 7,2 Prozent aller im April Gestorbenen. Damit lag die Zahl der COVID-19-Toten im April 2021 um 10,6 Prozent über der für den Vormonat (März 2021: 1 047) ermittelten Zahl. Weitere 268 Personen starben laut Todesbescheinigungen mit COVID-19 als Begleiterkrankung; ursächlich für den Tod waren hier aber andere Todesursachen.

  • Tabellarische Daten der Grafik
An COVID-19 Gestorbene in Nordrhein-Westfalen
Monat endgültige Ergebnisse
(nach Sterbemonat)
vorläufige Ergebnisse
(nach Berichtsmonat)
Januar 2020  
Februar 2020  
März 2020 164  
April 2020 1 046  
Mai 2020 290  
Juni 2020 82  
Juli 2020 52  
August 2020 74  
September 2020 72  
Oktober 2020 336  
November 2020 1 648  
Dezember 2020 3 531  
Januar 2021 3 388
Februar 2021 1 713
März 2021 1 047
April 2021 1 158

Im Jahr 2020 sind nach endgültigen Ergebnissen 7 295 Menschen ursächlich an COVID-19 gestorben. Im Zeitraum von Januar bis April 2021 war nach vorläufigen Ergebnissen bei 7 306 Sterbefällen COVID-19 die Todesursache.

COVID-19 als Begleiterkankung wurde 2020 bei 1 741 Sterbefällen festgestellt. Für den Zeitraum von Januar bis April 2021 war bei 1 781 Todesfällen COVID-19 als Begleiterkrankung angegeben.

Häufigste Todesursachen in Nordrhein-Westfalen waren auch im April 2021 mit 29,0 Prozent aller Gestorbenen (4 670 Personen) die Krankheiten des Kreislaufsystems. Zweithäufigste Todesursache waren bösartige Neubildungen (3 812; 23,7 Prozent) gefolgt von Krankheiten des Atmungssystems (2 074; 12,9 Prozent; inkl. COVID-19).

  • Tabellarische Daten der Grafik
Gestorbene in Nordrhein-Westfalen nach ausgewählten Todesursachen*)
Monat psychische
und
Verhaltens-
störungen
Krankheiten
des
Atmungssystems
bösartige
Neubildungen
sonstige
Krankheiten
COVID-19 Krankheiten
des
Kreislauf-
systems
Gestorbene
insgesamt
Januar 2020 1 190 1 373 4 448 5 602 5 755 18 368
Februar 2020 1 086 1 523 4 389 5 120 5 419 17 537
März 2020 1 321 1 812 4 500 5 616 164 5 998 19 411
April 2020 1 187 1 216 4 142 5 197 1 046 5 353 18 141
Mai 2020 1 073 991 4 167 5 057 290 5 015 16 593
Juni 2020 1 048 941 4 158 4 858 82 4 896 15 983
Juli 2020 1 124 922 4 339 4 858 52 4 799 16 094
August 2020 1 429 1 120 4 368 5 661 74 5 385 18 037
September 2020 1 115 947 4 297 4 859 72 4 893 16 183
Oktober 2020 1 099 1 050 4 556 5 165 336 5 256 17 462
November 2020 1 112 1 037 4 190 5 308 1 648 5 313 18 608
Dezember 2020 1 253 1 097 4 363 5 780 3 531 5 872 21 896
Januar 2021 1 248 1 074 4 240 5 354 3 388 5 825 21 155
Februar 2021 1 039 952 3 831 4 620 1 713 5 171 17 346
März 2021 1 082 947 4 235 4 673 1 047 4 997 17 220
*) Jan. bis Dez. 2020: endgültige Ergebnisse (nach Sterbemonat) – ab Januar 2021: vorläufige Ergebnisse (nach Berichtsmonat)

Die Statistiker weisen darauf hin, dass die vorläufigen Ergebnisse für den April 2021 den Bearbeitungsstand zum monatlichen Stichtag abbilden, der fortlaufend vervollständigt wird. Diese orientieren sich am Berichtsmonat, dessen Ergebnisse geringfügig von den Todesfallzahlen abweichen können, die dem tatsächlichen Sterbemonat zugeordnet wurden. Für den Zeitraum von Januar bis April 2021 liegen für 96,4 Prozent der gemeldeten Sterbefälle die vorläufigen Ergebnisse der Todesursachenstatistik vor. Die Zuordnung der Todesursachen in der vorliegenden Statistik basiert auf den Angaben der den Tod bescheinigenden Ärzte in den ausgestellten Todesbescheinigungen. In der Gruppe der COVID-19-Sterbefälle sind auch Fälle enthalten, bei denen laut der Angaben auf der Todesbescheinigung nicht klar ersichtlich war, ob das Virus durch einen Labortest nachgewiesen oder die COVID-19-Infektion lediglich auf Verdacht dort vermerkt wurde. (IT.NRW)

(121 / 22) Düsseldorf, den 4. April 2022

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