Beschäftigtenzahl im NRW-Gesundheitswesen um 2,4 Prozent gestiegen

Donnerstag, 18. Mai 2017

Beschäftigtenzahl im NRW-Gesundheitswesen um 2,4 Prozent gestiegen

Im Jahr 2015 waren in Nordrhein-Westfalen mit über 1,1 Millionen 2,4 Prozent mehr Menschen im Gesundheitswesen beschäftigt als ein Jahr zuvor.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2015 waren in Nordrhein-Westfalen mit über 1,1 Millionen 2,4 Prozent mehr Menschen im Gesundheitswesen beschäftigt als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, arbeiteten 471 800 Beschäftigte in ambulanten und 428 100 Beschäftigte in stationären oder teilstationären Einrichtungen. Im ambulanten Bereich entfiel fast die Hälfte (222 800) aller Beschäftigungsverhältnisse auf Arzt- oder Zahnarztpraxen. In stationären und teilstationären Einrichtungen war mit 254 800 der größte Teil der Beschäftigten in Krankenhäusern tätig. 156 700 Personen arbeiteten im Bereich stationäre oder teilstationäre Pflege (z. B. Altenpflegeheime).

  • Tabellarische Daten der Grafik
Beschäftigtenquoten*) im Gesundheitswesen in NRW 2015
– Ergebnisse der Gesundheitspersonalrechnung der Länder und des Bundes –
Beschäftigungsbereich Anteil der Beschäftigten
in Prozent
*) Anteil der im jeweiligen Bereich Tätigen an allen Beschäftigten im Gesundheitswesen;
Mehrfachzählungen sind möglich
Gesundheitsschutz 0,7 %
Ambulante Einrichtungen 41,8 %
  Arztpraxen 13,1 %
  Zahnarztpraxen 6,6 %
  Praxen sonstiger medizinischer Berufe 9,1 %
  Apotheken 4,3 %
  Einzelhandel 2,4 %
  Einrichtungen der ambulanten Pflege 6,3 %
Stationäre/teilstationäre Einrichtungen 37,9 %
  Krankenhäuser 22,6 %
  Vorsorge– und Rehabilitationseinrichtungen 1,5 %
  stationäre und teilstationäre Pflege 13,9 %
Rettungsdienst 0,7 %
Verwaltung 4,2 %
Sonstige Einrichtungen 7,1 %
Vorleistungseinrichtungen 7,6 %

Im Jahr 2015 waren 22,6 Prozent der Beschäftigten des Gesundheitswesens in Krankenhäusern tätig. Im Bereich der stationären/teilstationären Pflege (13,9 Prozent) und in Arztpraxen (13,1 Prozent) wurden die nächsthöchsten Anteile erreicht. Die geringsten Beschäftigtenanteile wurden mit jeweils 0,7 Prozent für den Bereich Gesundheitsschutz und den Rettungsdienst ermittelt. Im Rahmen dieser Statistik wird die Zahl der Beschäftigungsverhältnisse erfasst, d. h. Personen mit mehreren Arbeitsverhältnissen in unterschiedlichen Einrichtungen wurden auch mehrfach gezählt.

Diese und weitere interessante Ergebnisse, z. B. zur Höhe der Gesundheitsausgaben, hat die Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder” vorgestellt. Die (Länder-)Ergebnisse und methodische Hinweise stehen ab sofort im Internet zum kostenlosen Download bereit. (IT.NRW)

(126 / 17) Düsseldorf, den 18. Mai 2017

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