Beschäftigtenzahl im NRW-Gesundheitswesen war 2019 um 1,5 Prozent höher als 2018

Donnerstag, 28. Oktober 2021

Beschäftigtenzahl im NRW-Gesundheitswesen war 2019 um 1,5 Prozent höher als 2018

Im Jahr 2019 waren in Nordrhein-Westfalen mit 1,21 Millionen 1,5 Prozent mehr Menschen im Gesundheitswesen beschäftigt als ein Jahr zuvor.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2019 waren in Nordrhein-Westfalen mit 1,21 Millionen 1,5 Prozent mehr Menschen im Gesundheitswesen beschäftigt als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, arbeiteten 510 600 Beschäftigte in ambulanten und 458 800 Beschäftigte in stationären oder teilstationären Einrichtungen. Fast die Hälfte der Beschäftigten im ambulanten Bereich arbeitete in Arzt- und Zahnarztpraxen (231 400). In stationären und teilstationären Einrichtungen war der überwiegende Teil der beschäftigten Personen in Krankenhäusern (276 000) tätig. Der (teil-)stationäre Pflegebereich (z. B. Altenpflegeheime) beschäftigte 166 300 Personen.

  • Tabellarische Daten der Grafik
Beschäftigtenquoten*) im Gesundheitswesen in NRW 2019
– Ergebnisse der Gesundheitspersonalrechnung der Länder und des Bundes –
Beschäftigungsbereich Anteil der Beschäftigten
in Prozent
Krankenhäuser 22,8
stationäre und teilstationäre Pflege 13,7
Arztpraxen 12,7
Praxen sonstiger medizinischer Berufe 9,4
sonstige Einrichtungen des Gesundheitswesens 7,6
Einrichtungen der ambulanten Pflege 7,1
Vorleistungseinrichtungen 6,9
Zahnarztpraxen 6,4
Apotheken 4,2
Verwaltung im Gesundheitswesen 3,9
Einzelhandel im Gesundheitswesen 2,4
Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen 1,4
Rettungsdienst 0,9
Gesundheitsschutz 0,7
*) Anteil der im jeweiligen Bereich Tätigen an allen Beschäftigten im Gesundheitswesen;
Mehrfachzählungen sind möglich

Die meisten Beschäftigten im NRW-Gesundheitswesen waren 2019 in Krankenhäusern (22,8 Prozent), in der stationären/teilstationären Pflege (13,7 Prozent) und in Arztpraxen (12,7 Prozent) tätig. Bei den vorliegenden Ergebnissen wurde die Zahl aller Beschäftigungsverhältnisse erfasst, d. h., dass Personen mit mehreren Arbeitsverhältnissen in verschiedenen Einrichtungen auch mehrfach gezählt wurden.

Die höchsten Frauenanteile ermittelten die Statistiker bei Beschäftigten in Einrichtungen der ambulanten Pflege (85,8 Prozent), in der stationären/teilstationären Pflege (84,4 Prozent) und in Apotheken und Zahnarztpraxen (jeweils 82,4 Prozent).

  • Tabellarische Daten der Grafik
Frauenanteil*) der Beschäftigten im Gesundheitswesen 2019
– Ergebnisse der Gesundheitspersonalrechnung der Länder und des Bundes –
Beschäftigungsbereich Frauenanteil
in Prozent
Einrichtungen der ambulanten Pflege 85,8
stationäre und teilstationäre Pflege 84,4
Zahnarztpraxen 82,4
Apotheken 82,4
Arztpraxen 82,3
ambulante Einrichtungen 80,5
stationäre und teilstationäre Einrichtungen 77,6
Praxen sonstiger medizinischer Berufe 76,9
sonstige Einrichtungen des Gesundheitswesens 76,4
Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen 75,9
Krankenhäuser 73,6
Gesundheitsschutz 71,0
Verwaltung im Gesundheitswesen 61,9
Einzelhandel im Gesundheitswesen 61,6
Vorleistungseinrichtungen 50,4
Rettungsdienst 33,2
*) Anteil der im jeweiligen Bereich tätigen Frauen an allen Beschäftigten im entsprechenden Bereich

Diese und weitere Länderergebnisse z. B. zu den Gesundheitsausgaben werden durch die Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder” bereitgestellt. Die Ergebnisse und weitere methodische Hinweise finden Sie unter https://www.statistikportal.de/de/ggrdl. (IT.NRW)

(422 / 21) Düsseldorf, den 28. Oktober 2021

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