Bildung und Berufe von Mädchen und jungen Frauen in NRW

Freitag, 9. Oktober 2020

Bildung und Berufe von Mädchen und jungen Frauen in NRW

Ende 2019 lebten in Nordrhein-Westfalen 1 637 949 Mädchen und junge Frauen im Alter von unter 20 Jahren.

Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2019 lebten in Nordrhein-Westfalen 1 637 949 Mädchen und junge Frauen im Alter von unter 20 Jahren. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Internationalen Mädchentages am 10. Oktober mitteilt, sind das 9,1 Prozent der Gesamtbevölkerung des Landes.

Es werden immer noch etwa fünf Prozent weniger Mädchen als Jungen geboren: Im Jahr 2019 wurden in NRW mit 82 900 etwa 4 600   weniger Mädchen als Jungen geboren. Dagegen haben neugeborene Mädchen mit 82,8 Jahren eine höhere durchschnittliche Lebenserwartung als Jungen (78,3 Jahre).

Bei der Wahl von Abiturleistungskursfächern an Gymnasien und Gesamtschulen bevorzugten Mädchen im Abgangsjahr 2019 die Fächer Englisch (44,2 Prozent), Deutsch (42,4 Prozent), Biologie (23,5 Prozent) und Mathematik (23,4 Prozent). Bei Jungen lagen dagegen Mathematik (43,2 Prozent), Englisch (35,0 Prozent), Deutsch (22,2 Prozent) und Erdkunde/Geographie (21,3 Prozent) auf den ersten Plätzen.

Während 7,3 Prozent der männlichen Schulabsolventen im Jahr 2019 ohne Hauptschulabschluss die Schule verließen, waren dies bei den Mädchen lediglich 4,7 Prozent. Das Geschlechterverhältnis bei der Erlangung der Hochschulreife lag bei 44,8 Prozent (Jungen) zu 55,2 Prozent (Mädchen).

Die fünf am häufigsten von Mädchen und jungen Frauen absolvierten Ausbildungsberufe im Jahr 2019 waren „Kauffrau für Büromanagement”, „Medizinische Fachangestellte”, „Zahnmedizinische Fachangestellte”, „Industriekauffrau” sowie „Kauffrau im Einzelhandel”.

Im Wintersemester 2019/20 studierten 369 839 Frauen an Hochschulen in NRW. Die drei am häufigsten von Frauen belegten Studienfächer waren Betriebswirtschaftslehre (23 386), Psychologie (22 247) und Rechtswissenschaft (19 785). (IT.NRW)

(325 / 20) Düsseldorf, den 9. Oktober 2020

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