Datenschutz und Geheimhaltung haben in der amtlichen Statistik oberste Priorität

Montag, 28. Januar 2013

Datenschutz und Geheimhaltung haben in der amtlichen Statistik oberste Priorität

Anlässlich des europäischen Datenschutztages betont Präsident Hans-Josef Fischer, dass der Datenschutz nicht nur eine gesetzliche Pflicht, sondern die Grundlage der täglichen Arbeit von IT.NRW ist.

Düsseldorf (IT.NRW). „Für die amtliche Statistik hat der Datenschutz oberste Priorität. Die Vertraulichkeit persönlicher Angaben ist für die Statistischen Landesämter weit mehr als eine gesetzliche Pflicht, sie ist Grundlage für unsere tägliche Arbeit”, teilte Hans-Josef Fischer, Präsident von Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), anlässlich des europäischen Datenschutztages am 28. Januar 2013 mit.

IT.NRW stellt als statistisches Landesamt Angaben über die demografische, soziale, ökonomische und ökologische Lage für Nordrhein-Westfalen und seine Regionen bereit und stellt diese für unterschiedliche Nutzer zur Verfügung. Das von IT.NRW durchgeführte statistische Aufgabenprogramm umfasst derzeit etwa 250 Statistiken. Die Ergebnisse stehen der Verwaltung und Politik ebenso zur Verfügung wie Privatpersonen, der Wirtschaft, den Medien oder der Wissenschaft und Forschung. Sie sind die Voraussetzung für eine am Sozialstaatsprinzip ausgerichtete Politik. Der Aufwand, der für die Erstellung der Statistiken betrieben wird, ist eine gute Investition und Grundlage für objektives und verantwortliches gesellschaftliches Handeln.

Wer im Rahmen der amtlichen Statistik Auskünfte erteilt, kann sicher sein, dass seine persönlichen Angaben geheim gehalten werden. Persönliche Angaben verlassen den abgeschotteten Bereich des statistischen Amtes nicht. Keine andere Behörde - auch nicht die Finanz- oder die Arbeitsverwaltung - und keine andere Person erfährt etwas über die individuellen Daten der Berichtspflichtigen.

Alle erfragten Daten werden anonymisiert ausgewertet, die Erhebungsunterlagen werden nach Abschluss der Aufbereitung vernichtet. Bei der Veröffentlichung von Statistikergebnissen werden Rückschlüsse auf einzelne Personen, Unternehmen oder sonstige Berichtspflichtige durch standardisierte Geheimhaltungsverfahren ausgeschlossen. So ist in mehr als 50 Jahren Bundesstatistik noch kein einziger Verstoß gegen die statistischen Geheimhaltungsvorschriften bekannt geworden. (IT.NRW)

(019 / 13) Düsseldorf, den 28. Januar 2013

Link zur vorherigen Pressemitteilung: 018 / 13

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